Mainz, 1587.12.21. (Richter Zimmermann). Vor den Z. Donges Wunderlich von Weisenau, Meister Hans Binter, Goldschmied, und Niklas Werner, Bäcker, verkauft Hans Ernberger von Frankfurt dem Müller Hans Diel einen Wiesenplacken im Bangartsborn, ungefähr 1/2 M., unten und oben an Hans Zapf, zinst St. Peter 3 Pfund h, wogegen 1 Pfund h auf diesen Placken jährlich fällig ist. Der Placken kommt her von Martin Cuntzen Kind, Stiefkind Hans Ernbergers, Mertgen genannt, das nunmehr auch verstorben ist und das ihn aus der gemeinen Teilung erhalten hat. Kaufpreis: 66 fl., innerhalb 14 Tagen zu bezahlen. Am 24.12. vor dem Z. Johannes Pursius, Gerichtschreiber, und Hans Rab, B., vor dem gleichen Richter, bekunden die Steinmetzen Philipp Cuntz und Georg Obele, beide Schwäger des + Martin Cuntz, daß die Mutter des Kindes dasselbe im Elend habe sitzen lassen, sich neu verheiratet habe und weggezogen sei, sodaß Georg es 15 Wochen lange bei sich gehalten; sie lassen zwar der Mutter Dritteil unangetastet, verkaufen aber die beiden andern Teile dem Meister Hans Diel für 50 fl. 16 Albus bar.

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