Führungszeugnis: Michael Siesskind
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5369
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 13 Geburtsbriefe Hurler - Schatt
1579 Juni 27, Zinstag (= Dienstag)
Regest: Schultheiss und Gericht und die von der Gemeind zu Buttenhausen an der Lauter, den Gebrüdern Eberhard, Rienhart und Hans Walther von Gemmingen zur Bürg zugehörig, bekennen: M. Michael Siesskind, gebürtig aus Pforzheim, zur Zeit Pfarrer in Buttenhausen, der sich mit Weib und Kindern in der Reichsstadt Reyttlingen bürgerlich einkaufen will, ist in die 4 Jahr lang in Buttenhausen. Ihm wird bezeugt, dass er sein Amt als Pfarrer und Seelsorger mit solchem Fleiss und Eifer versehen hat und versieht, dass jedermann ein besonderes und angenehmes Gefallen darob empfangen hat und noch hat. Ihm und seiner Hausfrau Cathrina Höschlin wird ein stiller, christlicher und unsträflicher Wandel bezeugt.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Samstag, 8. Juli (15)79. Ist verlesen und angenommen.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Samstag, 8. Juli (15)79. Ist verlesen und angenommen.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Junker Eberhard von Gemmingen zu Bürg
Genetisches Stadium: Or.
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ