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Amtsgericht Holzminden (nach 1945) (Bestand)
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Enthält: Kirchenaustrittserkärungen, Todeserklärungsverfahren, Zivilprozesse, Strafsachen, Generalakten, Konkursverfahren, Zwangsversteigerungen, Handelsregisterakten, Vereinsregisterakten, Register zu Strafverfahren und Zivilprozessen, Pflegschaftssachen u.a.
Geschichte des Bestandsbildners: Vorbemerkung: Zur allgemeinen Geschichte der Amtsgerichte nach 1945 und ihren Aufgaben siehe das Vorwort zum Tektonikpunkt "Amtsgerichte im Landgerichtsbezirk Hildesheim" (https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=g500 ).
In Folge des Salzgitter-Gesetzes gehörte das Amtsgericht Holzminden seit 1942 zum Bezirk des Landgerichts Hildesheim und somit zum Archivsprengel des Niedesächsischen Landesarchivs, Abteilung Hannover. Die Überlieferung vor 1942 ist im Niedesächsischen Landesarchiv, Abteilung Wolfenbüttel zu suchen. Das Amtsgericht Holzminden war das erste Amtsgericht im Oberlandesgerichtsbezirk Celle, das am 30. Mai 1945 seine Tätigkeit wieder aufnehmen konnte.
Der Bezirk des Amtsgerichts Holzminden wurde zum 1. Januar 1962 um die Gemeinde Neuhaus im Solling erweitert (Nds. GVBl. 1961, S. 367). Zum 1. Juli 1972 (Nds. GVBl. 1971, S. 244-246) bzw. 1973 (Nds. GVBl. Nds. GVBl. 1973, S. 61-64) wurden ihm die aufgehobenen Amtsgerichte Stadtoldendorf und Eschershausen zugelegt. Nachdem der Zuständigkeitsbereich des Amtsgerichts im Rahmen der Gebiets- und Verwaltungsreform um weitere Gemeinden vergrößert worden war, ist mit der Neugliederung der Gerichte von 1982 (Nds. GVBl. 1982, S. 503) das Amtsgericht Holzminden für folgende Gemeinden des Landkreises Holzminden zuständig: Arholzen, Bevern, Bodenwerder, Boffzen, Brevörde, Deensen, Delligsen, Derental, Dielmissen, Eimen, Eschershausen, Fürstenberg, Golmbach, Halle, Hehlen, Heinade, Heinsen, Heyen, Holenberg, Holzen, Holzminden, Kirchbrak, Lauenförde, Lenne, Lüerdissen, Negenborn, Ottenstein, Pegestorf, Polle, Stadtoldendorf, Vahlbruch und Wangelnstedt; dazu kommen noch die gemeindefreien Gebiete Boffzen, Eimen, Eschershausen, Grünenplan, Holzminden, Merxhausen und Wenzen.
Stand: Januar 2013
Bestandsgeschichte: Die Akten aus der Abgabe Acc. 2006/078 mit Nr. 17 und Nr. 29 bis Nr. 32 und der Abgabe Acc. 2009/106 mit Nr. 46, Nr. 138/1, Nr. 138/2, Nr. 141, Nr. 147/1 bis Nr. 147/3, Nr. 154, Nr. 155 und Nr. 159/1 bis Nr. 159/4 sind an der Staatsarchiv Wolfenbüttel abgegeben worden.
Stand: Januar 2013
Bestandsgeschichte: Seit 2002 liegt die Führung des Handelsregisters für den Bezirk des Amtsgerichts Holzminden beim Amtsgericht Alfeld/Leine.
Die bis 2006 geführten Karteikartenblätter zum Genossenschafts-, Vereins- und Handelsregister (Abteilung A und B) sind im Archivbestand des Amtsgerichts Hildesheim (Nds. 725 Hildesheim) zu finden.
Stand. Dezember 2015
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.