Katzensteuer oder Kastration - Was hilft gegen verwilderte Katzen?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 R150124/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015 >> November
26. November 2015
Baden-Württemberg hat ein Katzenproblem. Streunende Katzen übertragen Krankheiten und töten Millionen Vögel. Politiker wollen nun eine Kastrationspflicht.
Rund 200.000 verwilderte Katzen sollen in Baden-Württemberg leben. Die Tierheime sind überfüllt. "Es führt kein Weg daran vorbei, dass eine flächendeckende Kastrationspflicht eingeführt wird", sagt die Leiterin des Pforzheimer Tierheims. Auch hier sind die Zwinger voll mit wilden Katzen. In Pforzheim und Umgebung gibt es rund 30 Futterstellen, wo streunende Katzen angelockt werden, damit sie kastriert werden können.
Die Bundesregierung drängt in ihrem neuen Tierschutzbericht auf eine allgemeine Kastrationspflicht für Katzen. Seit 2013 können die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg selbst über die Einführung einer verpflichtenden Kastration entscheiden. Doch keine einzige Gemeinde hat die eingeführt.
Für Vogelforscher Peter Berthold aus Radolfzell sind Streunerkatzen Raubtiere, die besonders Vögel und Insekten gefährden. Er fordert eine Katzensteuer, weil das die Zahl der Katzen drastisch reduzieren würde.
Rund 200.000 verwilderte Katzen sollen in Baden-Württemberg leben. Die Tierheime sind überfüllt. "Es führt kein Weg daran vorbei, dass eine flächendeckende Kastrationspflicht eingeführt wird", sagt die Leiterin des Pforzheimer Tierheims. Auch hier sind die Zwinger voll mit wilden Katzen. In Pforzheim und Umgebung gibt es rund 30 Futterstellen, wo streunende Katzen angelockt werden, damit sie kastriert werden können.
Die Bundesregierung drängt in ihrem neuen Tierschutzbericht auf eine allgemeine Kastrationspflicht für Katzen. Seit 2013 können die Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg selbst über die Einführung einer verpflichtenden Kastration entscheiden. Doch keine einzige Gemeinde hat die eingeführt.
Für Vogelforscher Peter Berthold aus Radolfzell sind Streunerkatzen Raubtiere, die besonders Vögel und Insekten gefährden. Er fordert eine Katzensteuer, weil das die Zahl der Katzen drastisch reduzieren würde.
0'05
Audio-Visuelle Medien
Baumann-Habermann, Oliver; Katzenfreunde Karlsruhe
Brett, Elfriede; Katzenfreunde Karlsruhe
Dutt, Ingrid; Katzenfreunde Karlsruhe
Jäger, Cornelie; Landesbeauftragte für Tierschutz
Reisacher, Nadine; Leiterin des Pforzheimer Tierheims
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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