Kläger: Otto Brüggemann, früher Kaufmann in Hamburg, nun holsteinischer Abgesandter beim Großfürsten von Moskau und beim König von Persien (Beklagter).- Beklagter: Georg Ludwig Reise, Kaufmann in Lübeck (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; bis zur Erörterung der Rekonventions-Klage angeordnete Deponierung von Geldern durch den Kläger wegen einer Schuldforderung des Beklagten in Höhe von 4375 Mark lübisch; Einrede des Klägers wegen Ungültigkeit der Obligation auf Grund eines vom Beklagten zugegebenen Fehlers in der für die Höhe der Schuld maßgebenden Rechnung, wegen Gegenforderung in Höhe von 10 000 Mark lübisch, wegen Unterbesetzung des Gerichts durch nur sechs Ratsherren und wegen Teilnahme des vom Kläger als befangen (suspectus) abgelehnten Bürgermeisters Lt. Ulrich Winckel an der Beschlussfassung des Obergerichts; Vorwurf der Diffamation und der Schwächung des "Kaufmanns-Credits" des Klägers durch die Behauptungen des Beklagten

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Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg
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