Kläger: Jakob Kamradt, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Jakob Borgeest, Johann Lorenz Nerger, namens seiner Frau Dorothea Magdalena, Witwe des Joachim Borgeest, und Joachim Tielke, Vormund der Kinder des Joachim Borgeest, sämtlich als Erben der Margaretha Höckel in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Anfechtung eines Vergleichs sowie Beweisführung über die Echtheit einer Unterschrift durch Zeugenbefragung, Schriftvergleich oder Eidesleistung in einem Streit um die Loskündigung einer Beschwerung des Erben der Klägers in Höhe von 1000 Reichstalern durch den Beklagten
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Kläger: Jakob Kamradt, Bürger zu Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Jakob Borgeest, Johann Lorenz Nerger, namens seiner Frau Dorothea Magdalena, Witwe des Joachim Borgeest, und Joachim Tielke, Vormund der Kinder des Joachim Borgeest, sämtlich als Erben der Margaretha Höckel in Hamburg (Kläger).- Streitgegenstand: Appellationis; Anfechtung eines Vergleichs sowie Beweisführung über die Echtheit einer Unterschrift durch Zeugenbefragung, Schriftvergleich oder Eidesleistung in einem Streit um die Loskündigung einer Beschwerung des Erben der Klägers in Höhe von 1000 Reichstalern durch den Beklagten
211-2_K 10
K 230
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> K
1702,1709,1714
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Friedrich Hofmann. Beklagter: Dr. Johann Ulrich von Gülich.- Instanzen: 1. (Niedergericht 1712). 2. (Obergericht 1713) 3. Reichskammergericht (1714).- Darin: Quittung von 1702 über Zahlungen des Klägers zur Abtragung der Beschwerung seines Erbes in der Niedernstraße; Vergleich von 1709 zwischen Joachim Borgeest als Erben der Magaretha Höckel und dem Kläger über die jährliche Abtragung der strittigen Beschwerung mit höchstens 200 Mark sowie Schadlosversprechen des Joachim Borgeest für den Kläger gegenüber den Forderungen der Miterben der Magartha Höckel.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11213 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:56 MEZ