Prozess in Sachen Wolf Jakob und Christoph, Vettern und Grafen zu Schwarzenberg, als Kläger und Impetranten contra Johann Erkinger Freiherr von Seinsheim als Beklagten, commissionis caesareae et fideicommissariae haereditatis petitionis, das Fideikommiss-Testament des Freiherrn Georg Ludwig von Seinsheim d.Ä. und die durch die Nachfolger Georg Ludwig und Johann Erkinger verwirkten Fideikommiss-Güter in Franken und Bayern betreffend (Teil III)
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Prozess in Sachen Wolf Jakob und Christoph, Vettern und Grafen zu Schwarzenberg, als Kläger und Impetranten contra Johann Erkinger Freiherr von Seinsheim als Beklagten, commissionis caesareae et fideicommissariae haereditatis petitionis, das Fideikommiss-Testament des Freiherrn Georg Ludwig von Seinsheim d.Ä. und die durch die Nachfolger Georg Ludwig und Johann Erkinger verwirkten Fideikommiss-Güter in Franken und Bayern betreffend (Teil III)
Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv 255/1
Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv
Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv >> Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv (Rep. 321.5) >> XIII. Prozesse gegen Seinsheim (Fideikommiss), Lichtenstein, Böheim von Oschalin, Pelheim, Sekretär Leubel, Schultheiß Hirsch und Bürlein >> 13.276.-284. Schwarzenberg contra Seinsheim
1605 - 1618
NB: nach dem Tod des Grafen Wolf Jakob zu Schwarzenberg blieb die Sache unentschieden, bis endlich Johann Adolph Graf zu Schwarzenberg die seinsheimischen Fideikommiss-Güter in Franken teils durch freiwillige Abtretung des Freiherrn Christian von Seinsheim 1643, teils 1646 per viam facti akquirierte und in Besitz nahm, jedoch hernach 1653 der Sohn des Freiherrn Christian, Friedrich Ludwig Freiherr von Seinsheim, um ein Austrägalverfahren requirierte und auf nicht erfolgte Benennung dreier Kurfürsten oder Fürstenmäßigen bis zum vorgeschriebenen Termin 1654 beim kaiserlichen Reichshofrat ex capite denegatae seu protractae iustitiae einkam, und 1655 durch gütliche Transaktion zu Straubing der schwarzenbergische Besitz der fränkischen Fideikommiss-Güter bekräftigt und der Prozess eingestellt wurde
Schwarzenberger Archiv
Akten
deutsch
Registratursignatur/AZ: Schw. Arch. XIII.282.1
Seinsheim, Georg Ludwig (d.Ä.) Freiherr von, zu Hohenkottenheim und Wässerndorf (gest. 1591)
Schwarzenberg, Wolfgang Jakob Graf zu (geb. 1560, gest. 1618)
Seinsheim, Johann Erkinger Freiherr von, zu Erlach, Hohenkottenheim und Wässerndorf (gest. 1619)
Schwarzenberg, Christoph Graf zu (geb. 1550, gest. 1596)
Schwarzenberg, Johann Adolph I. Graf/Fürst zu (geb. 1615, gest. 1683)
Seinsheim, Christian Freiherr von, zu Erlach, Hohenkottenheim und Wässerndorf (geb. 1605, gest. 1646)
Seinsheim, Friedrich Ludwig Freiherr von, zu Erlach, Hohenkottenheim und Wässerndorf
Wien (Österreich), Reichshofrat
Straubing
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
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- Herrschaft Schwarzenberg, Schwarzenberger Archiv (Rep. 321.5) (Gliederung)
- XIII. Prozesse gegen Seinsheim (Fideikommiss), Lichtenstein, Böheim von Oschalin, Pelheim, Sekretär Leubel, Schultheiß Hirsch und Bürlein (Gliederung)
- 13.276.-284. Schwarzenberg contra Seinsheim (Gliederung)