Johann Adam von Schenking, Herr zur Wick, auch für Heinrich Johann von Schenking und seine Ehefrau Theodora Amalia Catharina von Schenking, und Johann Gottfried Dietrich von Schenking, ältester Sohn Johann Heinrichs, verkaufen dem Domkapitel zu Münster zu behuf der von Friedrich Christian, Bischof zu Münster, gestifteten Andacht am Heiligen Grabe das Gut Ossenbrock im Kirchspiel Buldern mit dem Althuskotten für 9000 Reichstaler. So geschehen ... zu Münster ... in der ... Verkäuferen uffm alten Steinweg situierten sogenandten Schenkingschen Hoeff gelegener an der Kerkeringschen Steggen gegen dem Krahmerhause über schließender und ihnen, Verkäuferen, auch zugehöriger Kleiner Behausung. Zeugen: Adam Heinrich Biederlack, Johann Lantzing, Bürger zu Münster. Notar: Johannes Poett, apost. et impauct.immatr. not. Unterschriften der Verkäufer. Auf demselben Blatt: 1705 Aug. 20 Friedrich Christian, Bischof zu Münster, Burggraf zu Stromberg, Reichsfürst und Herr zu Borkeloh, stiftet das Heilige Grab im Dom zu Münster. Dedimus in arce nostra Ahusana [Ahaus]. In Holzkapseln anhängend: Siegel des Bischofs, des Domkapitels.-Rückvermerk: Bursa IX. Fach Nr. 1 lit. a-b-c. Auf demselben Blatt: 1707 März 26 Joan Adam von Schenking zur Wick, Theodora Amelia Catharina von Schenking zur Wick und Johann Godtfried Dietrich von Schenking zur Wick quittieren dem Domkapitel zu Münster über 9000 Reichstaler aus dem Vertrag von 1705 Aug. 2 wegen des Guts Ossenbrock. 3 Siegel aufgedrückt.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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