Bespuckt und geschlagen - Gewalt gegen Lehrer
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 R160171/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/027 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2016 >> Filmdokument
24. November 2016
Über die Hälfte der Lehrer hat in den letzten Jahren Gewalt an ihrer Schule erlebt. Es wird gemobbt, beleidigt, geschubst, geschlagen, gespuckt.
Der Ton in der Gesellschaft wird rauer, die Sprache verroht, Autoritäten werden nicht mehr anerkannt. Diese gesamtgesellschaftliche Entwicklung macht auch vor der Schule nicht halt. Das hat eine repräsentative Befragung unter Lehrern ergeben. 3.800 Fälle sollen sich allein in Baden-Württemberg ereignet haben. Dabei werden Lehrer nicht nur von Schülern angegangen, sondern auch von deren Eltern.
Darüber zu reden ist ein Tabu. Viele Lehrer schämen sich, glauben, ihren Job nicht richtig zu machen. In Zur Sache Baden-Württemberg erzählen sie: Wie es sich anfühlt, von den eigenen Schüler tätlich angegangen zu werden; oder seinen Namen mit Verleumdungen an Wände gesprüht zu sehen.
"Die sind viel zu empfindlich!", heißt es dagegen vom Landeselternbeirat. Dort sieht man kein zunehmendes Problem.
Der Ton in der Gesellschaft wird rauer, die Sprache verroht, Autoritäten werden nicht mehr anerkannt. Diese gesamtgesellschaftliche Entwicklung macht auch vor der Schule nicht halt. Das hat eine repräsentative Befragung unter Lehrern ergeben. 3.800 Fälle sollen sich allein in Baden-Württemberg ereignet haben. Dabei werden Lehrer nicht nur von Schülern angegangen, sondern auch von deren Eltern.
Darüber zu reden ist ein Tabu. Viele Lehrer schämen sich, glauben, ihren Job nicht richtig zu machen. In Zur Sache Baden-Württemberg erzählen sie: Wie es sich anfühlt, von den eigenen Schüler tätlich angegangen zu werden; oder seinen Namen mit Verleumdungen an Wände gesprüht zu sehen.
"Die sind viel zu empfindlich!", heißt es dagegen vom Landeselternbeirat. Dort sieht man kein zunehmendes Problem.
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Audio-Visuelle Medien
Brand, Gerhard; Landesvorsitzender Verband Bildung und Erziehung Baden-Württemberg, 1962-
Meier-Rempp, Christine; Akademische Mitarbeiterin
Rees, Carsten T.; Vorsitzender Landeselternbeirat Baden-Württemberg, Neurobiologe
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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