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Kaiser Otto II. verleiht auf Bitte des Werinhar, Abt von Fulda,
dem Kloster Fulda den Wildbann im Forst Branfirst innerhalb bestimmter
Grenzen. Es...
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Urk. 75 Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a]
Fulda: Reichsabtei, Stift [ehemals: Urkunden R I a] >> Reichsabtei, Stift >> 901-1050
980 Juli 25
Ausfertigung, Pergament, durchgedrücktes Siegel (der obere Teil des Siegels weggebrochen)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Data VIII Kalendas Augusti anno Dominice incarnationis DCCCCLXXX indictione VII anno vero regni secundi Ottonis XX imperii autem XIII; actum Nouiomagno
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Kaiser Otto II. verleiht auf Bitte des Werinhar, Abt von Fulda, dem Kloster Fulda den Wildbann im Forst Branfirst innerhalb bestimmter Grenzen. Es folgt eine Grenzbeschreibung. Ankündigung der Unterfertigung. Siegelankündigung. Handlungsort: Nimwegen. (siehe Abbildung: Vorderseite, Rückseite)
Vermerke (Urkunde): Unterschriften: Rekognoszent: Bischof und Kanzler Hilidibold in Vertretung des Erzkaplans Wiligis
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Codex Eberhardi, Bd. 1, f. 112v; StaM, Kopiare Fulda: K 430, f. 67-68; StaM, Kopiare Fulda: K 431, f. 26a
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: MGH DD O II, Nr. 221; Regest: RI II, 2, Nr. 816
Online-Regest der Regesta Imperii (http://www.regesta-imperii.de/id/0980-07-25_1_0_2_2_0_410_816)
Vgl. Knaus, Forstprivilegien, S. 11-16 und dazu Deutsches Archiv 2 (1938), S. 600 [Bericht von Hans Weirich].
Vgl. das Transsumpt dieser Urkunde in Nr. 1292.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.