Korrespondenz des Grafen mit den für den Westfälischen Friedenskongress vorgesehenen schwedischen Gesandten Johann Adler Salvius und Johann Oxenstierna
Vollständigen Titel anzeigen
NLA OL, Best. 20, -42 C Nr. 83 b
NLA OL, Best. 20 Grafschaft Oldenburg
Grafschaft Oldenburg >> 41 Oldenburg und das Reich >> 41.3 Der Westfälische Frieden
1643 - 1644
Enthält: Empfehlungsschreiben von Johann Adler Salvius für den Prediger der deutschen Gemeinde in Stockholm Joachim Stropphius für eine Diakonatsstelle in Jever; Entsendung des Kanzlers von Haus aus Heinrich Beßeler nach Minden mit Kreditiven für die beiden schwedischen Gesandten und zur Verhandlung über die Exemtion der Grafschaften; Verteilung von Wildbret an die Gesandten in Osnabrück und Minden sowie Dankesschreiben derselben; Vermerk über die oldenburgische Neutralität seit 1631; Kopie eines Schreibens von Oextierna an Feldmarschall Torstenson
Verzeichnung
Stropphius, Joachim, Prediger
Beßel, Heinrich, Kanzler von Haus aus
Salvius, Johann Adler, schwedischer Gesandter
Schweden, Westfälischer Friedenskongress
Minden, Aufenthaltsort der schwedischen Gesandten
Osnabrück, Friedenskongress
Jever, Diakonatsstelle
Stockholm, deutsche Gemeinde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 11:08 MESZ