1446 Juli 27 (mitwochen nach St. Jacobs dez heyligen zwelffbotten tage) Ulrich Knäpplein, Bürgermeister zu Donauwörth (Werde), beurkundet namens des abwesenden Stadtammans Ulrich von Winckental von Gerichts wegen: Auf den Antrag Herrn Ulrichs von Hoppingen, Konventherr, Bevollmächtigter des Herrn Johann <I.>, Abt des Benediktinerklosters Ellwangen im Bistum Augsburg, haben die Richter zu Donauwörth den ellwangischen Untertanen Kunz Walther, Kunz Michel, Martin Hentschuch und Hans Hertnagel, alle zu Pfahlheim (Pfolhain), Fürsprecher: Jörg Johan der Ältere, Bürger zu Donauwörth, das Eigentum an 4 geraubten Pferden und 1 Füllen zugesprochen, nachdem sonst niemand vor Gericht Anspruch darauf erhob und jeder der vier sein Eigentumsrecht zusammen mit zwei Eideshelfern eidlich nachwies. Sr.: der A. (mit meinem aygenen anhangundem insigl) Ausf. Perg., besch. - 2 Sg. - Rv.: die urtayl von Werd ummb die vier pferd und ain fylhin ... RSig.: N. 13; Lad. 383 No. 7 ASig.: B 397 Bü. 408 Restauriert: P 90/58 Lit.: Zu den Formen des in U 27 geleisteten Eides vgl. Deutsches Rechtswörterbuch Bd. 1 Sp. 623 f.: Anfang V sowie R. Goette, Kulturgeschichte der Urzeit Germaniens S. 173: Anfangsklage.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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