Notariatsinstrument Joh. Polrauss, Schreibers des Abtes: Abt Johannes des St. Aegydienklosters Nürnberg ermahnt als Exekutor der (inserierten) päpstlichen Bulle vom 27. Juni 1475, in welcher das der Stadt Nürnberg von den römischen Kaisern und Königen - insbesondere Karl IV. und Friedrich III. - erteilte und erneuerte Privileg, dass ihm Bürger und Untertanen in weltlichen Sachen vor kein fremdes Land- oder Synodalgericht des Burggraftums Nürnberg in Bayern und Franken geladen, sondern vor dem kaiserlichen Schultheißen belangt werden sollen, bestätigt wird, den Kaiser, alle geistlichen und weltlichen Fürsten und insbesondere die Richter der obigen Landgerichte die Stadt Nurnberg im Genusse des obigen Privilegiums nicht zu stören, sondern sie darin auch mit Hilfe des weltlichen Arms zu schützen. - Zeugen: Konrad Schutz, beider Rechte Doktor, Heinrich Vischer, Sekretär der Stadt Nürnberg, Konrad Rosner und Johann Rewß, Kleriker der Bamberger Diözese aus Speyer.
Vollständigen Titel anzeigen
Notariatsinstrument Joh. Polrauss, Schreibers des Abtes: Abt Johannes des St. Aegydienklosters Nürnberg ermahnt als Exekutor der (inserierten) päpstlichen Bulle vom 27. Juni 1475, in welcher das der Stadt Nürnberg von den römischen Kaisern und Königen - insbesondere Karl IV. und Friedrich III. - erteilte und erneuerte Privileg, dass ihm Bürger und Untertanen in weltlichen Sachen vor kein fremdes Land- oder Synodalgericht des Burggraftums Nürnberg in Bayern und Franken geladen, sondern vor dem kaiserlichen Schultheißen belangt werden sollen, bestätigt wird, den Kaiser, alle geistlichen und weltlichen Fürsten und insbesondere die Richter der obigen Landgerichte die Stadt Nurnberg im Genusse des obigen Privilegiums nicht zu stören, sondern sie darin auch mit Hilfe des weltlichen Arms zu schützen. - Zeugen: Konrad Schutz, beider Rechte Doktor, Heinrich Vischer, Sekretär der Stadt Nürnberg, Konrad Rosner und Johann Rewß, Kleriker der Bamberger Diözese aus Speyer.
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden 42
Lade B 69 Nr. 18; S. I L. 209 Nr. 28
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden >> Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden >> Lade B 69: Päpstliche Ablässe, Vidimus und geistliche Prozesse
1477 Dezember 12
Urkunden
ger
Ausstellungsort: Nürnberg
Originaldatierung: Dat. et act Nuremberge 1477 die vero Veneris duodecimo mensis Decembris.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1477
Monat: 12
Tag: 12
Äußere Beschreibung: Ausf., lat., Perg. mit anh. Siegel des Abtes und Unterschrift, Handzeichen des Notars.
Originaldatierung: Dat. et act Nuremberge 1477 die vero Veneris duodecimo mensis Decembris.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1477
Monat: 12
Tag: 12
Äußere Beschreibung: Ausf., lat., Perg. mit anh. Siegel des Abtes und Unterschrift, Handzeichen des Notars.
Polraus, Johann (Notar in Nürnberg)
Johann (Abt von St. Egidien zu Nürnberg)
Karl IV., Kaiser
Friedrich III., Kaiser
Schutz, Konrad, Dr.
Vischer, Heinrich (Sekretär)
Rosner, Konrad
Reuß, Johann (Kleriker)
Nürnberg, Ausstellungsort
Nürnberg, St. Egidienkloster: Abt Johann
Nürnberg, Gerichte, auswärtige, Befreiung von diesen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg (Tektonik)
- Reichsstädtische Zentral- und Mittelbehörden (Tektonik)
- Ratskanzlei - siehe auch Nürnberger Archivalien (Tektonik)
- A-, B-, C-, D-, E-Laden (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden (Bestand)
- Ratskanzlei, B-Laden, Urkunden (Gliederung)
- Lade B 69: Päpstliche Ablässe, Vidimus und geistliche Prozesse (Gliederung)