Berichte des Habitzheimer Amtskellers Johannes Müssig
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 102 Nr. 705
Habitzheim N. 38
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, R-Rep. 102 Ältere Zentralverwaltung, Nachträge
Ältere Zentralverwaltung, Nachträge >> 19. Differenzien >> 19b. Breuberg und Habitzheim
(1652-1658), 1671-1696
Enthält u. a. : Verweigerung von Frondiensten in Spachbrücken (1671); Wildfangrechte und hessen-darmstädtische Ansprüche auf Leibeigenschaft (1680, mit Abschriften 1652-1658); Beeinträchtigung der löwenstein-wertheim-rochefortschen Rechte beim Ausschank von Bannwein in Semd; Instruktion für Müssig zur Teilnahme an der Frankfurter Konferenz mit Kurpfalz und anderen über Habitzheim (1686); Instruktion für Müssig für Verhandlungen zur Teilung der Grafschaft Wertheim in Hanau (1690); Bericht über die Herrschaften Habitzheim und Scharfeneck zur Weiterleitung an Kurpfalz (1691); Berichte Müssigs von einer Mission nach Heidelberg (1692); Konferenz zwischen Kurpfalz und Hessen-Darmstadt (1694); Projekt eines Gebietstauschs mit Hessen-Darmstadt (1696); Protest beim hessen-darmstädtischen Amt Lichtenberg wegen Übergriffen in Groß-Zimmern (1696); Pachtrückstände in Groß-Zimmern (1792)
Kanzlei
1 Bü.
Archivale
Müssig, Johannes, löwenstein-wertheim-rochefortscher Amtskeller zu Habitzheim
Groß-Zimmern DA
Habitzheim : Otzberg DA
Lichtenberg, DA
Semd, DA
Spachbrücken : Reinheim DA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ