Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 175 Bü 5126
5498
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, E 175 Kreisregierung Ellwangen
Kreisregierung Ellwangen >> 23. Landwirtschaft >> 23.6 Schäfereisachen
1861-1869
Enthält: Strafnachlaßgesuch des Gutsbesitzers Michael Dachtler in Leoweiler, Gde. Michelfeld, wegen Einstellung von Schafen ohne Gesundheitsurkunde und ohne Anzeige bei der Ortsbehörde, 2 Schr., 1861; Strafrekurs des David Franz in Untermünkheim wegen Übertretung der polizeilichen Vorschriften über den Verkehr mit Schafen, Qu. 1-7, 1864; Strafnachlaßgesuch des Bauern Christoph Wenger in Ziegelbronn, Gde. Bubenorbis, wegen unbefugten Schafeweidens, 4 Schr., 1864-1865; Strafnachlaßgesuch des Metzgers Jakob Belz von Backnang wegen Verletzung der Schafsperre, 3 Schr., 1866-1867; Rekurs des Stephan Stahl von Gnadental wegen Verletzung der Schafsperre, 5 Schr., 1866-1867; Strafnachlaßgesuch des Schäfers und Metzgers Karl Sanzenbacher von Murrhardt wegen Verletzung der Schafsperre, 5 Schr., 1867; Strafrekurs des Schäfers Stephan Stahl von Oberkessach wegen Beihilfe zur Verletzung der Schafsperre, 1 Schr., 1869.
1 Bü.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:48 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Ober- und Mittelbehörden 1806-um 1945 (Tektonik)
- Geschäftsbereich Ministerium des Innern (Tektonik)
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- Kreisregierung Ellwangen (Bestand)
- 23. Landwirtschaft (Gliederung)
- 23.6 Schäfereisachen (Gliederung)
Namensnennung 3.0 Deutschland