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Guntersblum: Henne Becker der Jüngere zu Guntersblum und seine Ehefrau Else verkaufen der Liebfrauenbruderschaft zu Guntersblum, vertreten durch d...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.15 Guntersblum
1412 November 12
Leiningen, Grafschaft
Original-Pergament, zwei Siegel der Edelknechte Heinrich Schraiss und antis Lok., Siegel zwei und Umschrift von Siegel eins beschädigt
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. crastino beati Martini episcopi a.d. MCCCC duodecimo
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Guntersblum: Henne Becker der Jüngere zu Guntersblum und seine Ehefrau Else verkaufen der Liebfrauenbruderschaft zu Guntersblum, vertreten durch die Brudermeister, für 15 fl. 1 fl. Zins, fällig auf Martini aus folgenden Unterpfändern (eigen, abgesehen von Herrenbede und Zehnten), die vor dem Schultheißen (Clas Kote), den Schöffen (Heinrich Schraiss und Antis Lok, Edelknechte, Dietz v. Dittelshem, Henn Slechtar, Cuntz Fasant, Clas Wasmut, Cuntz Smeltz) und dem Faut (Riethenne) übergeben worden sind: ein Morgen Acker im flure (A. die <Pl.> Wilchen und Wentz Smyd), ein Morgen off dem Berge, zuget uber den Slidweg (A. Herr Johann Dalburg und Laubenits Kinder), ein Morgen off dem Sande (A. die Wilchen und Heintz Smeltze), 3 1/2 Viertel Weingarten oben an der Halden (A. Clesgin Wasmund und Nese Armbrostern), 1 Zweitel widen am scholtheissen ampte (A. Jeckeln Emelman), 7 Viertel Wiese off den Mersseckern (A. die Kirche und Jeckeln Herterich). Bei Zinsversäumnis darf ein Meister oder Schaffner der Bruderschaft die Unterpfänder nach Gerichtsrecht aufholen, 'zu solichen gotsdinsten als darzu bestalt ist'. Wiederkauf (jährlich vor Georgi) vorbehalten
RV. 15. Jh.: Premissario
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.