Deitenbeck, Paul; Pfarrer (Bestand)
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3.66
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 07. Nachlässe
1914-2000
Der Nachlass von Paul Deitenbeck (1912 - 2000) wurde 2002 im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen verzeichnet. Er besteht aus 123 Akteneinheiten, 4 Musik-Kassetten und einem Video, die die gesamte Lebenszeit umfassen.Pastor Paul Deitenbeck ist eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Pietismus in der Nachkriegszeit. 30 Jahre lang - von 1952 bis 1982 - war er Gemeindepfarrer an der Kreuzkirche in Lüdenscheid. Weit darüber hinaus ist er als Evangelist, Buchautor, Rundfunkprediger und durch zahlreiche Initiativen und Ämter in überregionalen Werken bekannt geworden. Von 1958 bis 1979 amtierte er als einer der beiden Vorsitzenden der Evangelischen Allianz in Westdeutschland. In diesem Zusammenhang war er auch führend beteiligt an vier großen Evangelisationskampagnen mit dem US-Evangelisten Billy Graham in Deutschland zwischen 1956 und 1970. Ebenfalls 30 Jahre lang, von 1957 bis 1987, leitete er die Deutsche Zeltmission. Führend tätig war er im CVJM-Westbund, in der Gerhard-Tersteegen-Konferenz, beim Evangeliums-Rundfunk und beim Informationsdienst der Evangelischen Allianz. Er gehörte zu den Initiatoren der Anfang der sechziger Jahre sich formierenden Bekenntnisbewegung "Kein anderes Evangelium", deren Name auf seine Anregung zurückgeht, und leitete ihre Geschäftsstelle. Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke „Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter „Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt die alte Archivsignatur oder das Aktenzeichen, falls sie auf der Akte vermerkt waren. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.02.2003 in der Fassung vom 29.10.2020 bzw. des Aufbewahrungs- und Kassationsplans der EKvW vom 29.10.2020.Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EKvW 3.66 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 3.66 Nr. ...".Zur Biographie von Paul Gustav Deitenbeck:13.07.1912 geboren in Lüdenscheid als Sohn des Fabrikanten Gustav Deitenbeck und seiner Ehefrau Friederike, geb. Spengler1931 Reifeprüfung am Realgymnasium in Lüdenscheid1931 - 1935 Studium der ev. Theologie in Münster und Tübingen1935, 1940 erste und zweite theologische Prüfung1938 Ordination in Lüdenscheid1940 Eheschließung mit Hildegard Müller, 3 Kinder1942 - 1948 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft1949 - 1952 Synodalpfarrer für Volksmission und Seelsorge im Kirchenkreis Lüdenscheid 1949 - [1965] Jugendpfarrer der Kirchengemeinde Lüdenscheid und des Kirchenkreises Lüdenscheid1952 - 1982 Pfarrer der Kirchengemeinde Lüdenscheid[1951] - 1953 Studentenpfarrer an der Pädagogischen Akademie Lüdenscheid1954 Begründer der Fabrikmission1957 - 1987 Vorsitzender der Deutschen Zeltmission e.V.1958 - 1979 Mitvorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz1958 - 1979 Mitvorsitzender der Westdeutschen Evangelischen Allianz1966 Mitbegründer der Bekenntnisbewegung "Kein anderes Evangelium"1966 - 1976 Vorsitzender der Tersteegen-Konferenz1982 Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse1982 Auszeichnung mit dem Ehrenring der Stadt Lüdenscheid01.08.1982 Eintritt in den Ruhestand03.12.2000 verstorbenBielefeld, im Juli 2002Anna Warkentin
Form und Inhalt: Der Nachlass von Paul Deitenbeck (1912 - 2000) wurde 2002 im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen verzeichnet. Er besteht aus 123 Akteneinheiten, 4 Musik-Kassetten und einem Video, die die gesamte Lebenszeit umfassen.
Pastor Paul Deitenbeck ist eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Pietismus in der Nachkriegszeit. 30 Jahre lang - von 1952 bis 1982 - war er Gemeindepfarrer an der Kreuzkirche in Lüdenscheid. Weit darüber hinaus ist er als Evangelist, Buchautor, Rundfunkprediger und durch zahlreiche Initiativen und Ämter in überregionalen Werken bekannt geworden. Von 1958 bis 1979 amtierte er als einer der beiden Vorsitzenden der Evangelischen Allianz in Westdeutschland. In diesem Zusammenhang war er auch führend beteiligt an vier großen Evangelisationskampagnen mit dem US-Evangelisten Billy Graham in Deutschland zwischen 1956 und 1970. Ebenfalls 30 Jahre lang, von 1957 bis 1987, leitete er die Deutsche Zeltmission. Führend tätig war er im CVJM-Westbund, in der Gerhard-Tersteegen-Konferenz, beim Evangeliums-Rundfunk und beim Informationsdienst der Evangelischen Allianz. Er gehörte zu den Initiatoren der Anfang der sechziger Jahre sich formierenden Bekenntnisbewegung "Kein anderes Evangelium", deren Name auf seine Anregung zurückgeht, und leitete ihre Geschäftsstelle.
Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke ”Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter ”Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt die alte Archivsignatur oder das Aktenzeichen, falls sie auf der Akte vermerkt waren. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.
Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.02.2003 in der Fassung vom 29.10.2020 bzw. des Aufbewahrungs- und Kassationsplans der EKvW vom 29.10.2020.
Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.
Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EKvW 3.66 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 3.66 Nr. ...".
Zur Biographie von Paul Gustav Deitenbeck:
13.07.1912 geboren in Lüdenscheid als Sohn des Fabrikanten Gustav Deitenbeck und seiner Ehefrau Friederike, geb. Spengler
1931 Reifeprüfung am Realgymnasium in Lüdenscheid
1931 - 1935 Studium der ev. Theologie in Münster und Tübingen
1935, 1940 erste und zweite theologische Prüfung
1938 Ordination in Lüdenscheid
1940 Eheschließung mit Hildegard Müller, 3 Kinder
1942 - 1948 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft
1949 - 1952 Synodalpfarrer für Volksmission und Seelsorge im Kirchenkreis Lüdenscheid
1949 - [1965] Jugendpfarrer der Kirchengemeinde Lüdenscheid und des Kirchenkreises Lüdenscheid
1952 - 1982 Pfarrer der Kirchengemeinde Lüdenscheid
[1951] - 1953 Studentenpfarrer an der Pädagogischen Akademie Lüdenscheid
1954 Begründer der Fabrikmission
1957 - 1987 Vorsitzender der Deutschen Zeltmission e.V.
1958 - 1979 Mitvorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz
1958 - 1979 Mitvorsitzender der Westdeutschen Evangelischen Allianz
1966 Mitbegründer der Bekenntnisbewegung "Kein anderes Evangelium"
1966 - 1976 Vorsitzender der Tersteegen-Konferenz
1982 Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1982 Auszeichnung mit dem Ehrenring der Stadt Lüdenscheid
01.08.1982 Eintritt in den Ruhestand
03.12.2000 verstorben
Bielefeld, im Juli 2002
Anna Warkentin
Form und Inhalt: Der Nachlass von Paul Deitenbeck (1912 - 2000) wurde 2002 im Landeskirchlichen Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen verzeichnet. Er besteht aus 123 Akteneinheiten, 4 Musik-Kassetten und einem Video, die die gesamte Lebenszeit umfassen.
Pastor Paul Deitenbeck ist eine der prägendsten Persönlichkeiten des deutschen Pietismus in der Nachkriegszeit. 30 Jahre lang - von 1952 bis 1982 - war er Gemeindepfarrer an der Kreuzkirche in Lüdenscheid. Weit darüber hinaus ist er als Evangelist, Buchautor, Rundfunkprediger und durch zahlreiche Initiativen und Ämter in überregionalen Werken bekannt geworden. Von 1958 bis 1979 amtierte er als einer der beiden Vorsitzenden der Evangelischen Allianz in Westdeutschland. In diesem Zusammenhang war er auch führend beteiligt an vier großen Evangelisationskampagnen mit dem US-Evangelisten Billy Graham in Deutschland zwischen 1956 und 1970. Ebenfalls 30 Jahre lang, von 1957 bis 1987, leitete er die Deutsche Zeltmission. Führend tätig war er im CVJM-Westbund, in der Gerhard-Tersteegen-Konferenz, beim Evangeliums-Rundfunk und beim Informationsdienst der Evangelischen Allianz. Er gehörte zu den Initiatoren der Anfang der sechziger Jahre sich formierenden Bekenntnisbewegung "Kein anderes Evangelium", deren Name auf seine Anregung zurückgeht, und leitete ihre Geschäftsstelle.
Der Bestand wurde unter Zugrundelegung internationaler Verzeichnungsgrundsätze nach ISAD (G) erschlossen. Bei der Verzeichnung erhielten die Akten fortlaufende Nummern, die als gültige Archivsignaturen in der Bestellsignatur jeder Verzeichnungseinheit als letzte arabische Nummer oder im Findbuch ganz links neben dem jeweiligen Aktentitel aufgeführt sind. Unterhalb des Aktentitels geben die Vermerke ”Enthält, Enthält nur, Enthält u.a., Enthält v.a., Enthält auch“ eingrenzende oder weiterführende Auskünfte über den Inhalt. Unter ”Darin“ sind besondere Schriftgutarten wie Druckschriften, Presseberichte, Bauzeichnungen oder Fotos aufgelistet. Nach den Erschließungsvermerken folgt die alte Archivsignatur oder das Aktenzeichen, falls sie auf der Akte vermerkt waren. Ganz rechts schließen sich die Laufzeiten der Archivalien an. Zu beachten sind hier zwei verschiedene Arten von Klammern: ( ) verweisen bei Abschriften auf das Datum des Originals, [ ] kennzeichnen erschlossene Jahresangaben undatierter Schriftstücke.
Kassiert wurde nicht archivwürdiges Schriftgut im Rahmen der Aufbewahrungs- und Kassationsordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 20.02.2003 in der Fassung vom 29.10.2020 bzw. des Aufbewahrungs- und Kassationsplans der EKvW vom 29.10.2020.
Sofern die Benutzung nicht zu Verwaltungszwecken erfolgt, unterliegen gemäß § 7 Abs. 1 Kirchengesetz zur Sicherung und Nutzung von kirchlichem Archivgut in der Evangelischen Kirche der Union (Archivgesetz - ArchivG) vom 6.5.2000 sämtliche Archivalien einer 30-jährigen Sperrfrist (gerechnet nach dem Ende ihrer Laufzeit). Für Archivgut, das sich nach seiner Zweckbestimmung oder nach seinem wesentlichen Inhalt auf natürliche Personen bezieht, gelten laut § 7 Abs. 2 ArchivG zusätzliche Schutzfristen. Diese Archivalien dürfen auch nach Ablauf der allgemeinen Sperrfrist frühestens 10 Jahre nach dem Tod der betroffenen Person(en) benutzt werden. Ist das Todesjahr nicht feststellbar, endet die Schutzfrist 90 Jahre nach Geburt. Ist auch das Geburtsjahr nicht bekannt, endet die Schutzfrist 60 Jahre nach Entstehung der Unterlagen.
Bei der Zitierung des Archivbestandes ist anzugeben: LkA EKvW 3.66 Nr. ... (hier folgt die Archivsignatur des entsprechenden Archivales). Das Kürzel steht in dieser Reihenfolge für "Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen, Bestand 3.66 Nr. ...".
Zur Biographie von Paul Gustav Deitenbeck:
13.07.1912 geboren in Lüdenscheid als Sohn des Fabrikanten Gustav Deitenbeck und seiner Ehefrau Friederike, geb. Spengler
1931 Reifeprüfung am Realgymnasium in Lüdenscheid
1931 - 1935 Studium der ev. Theologie in Münster und Tübingen
1935, 1940 erste und zweite theologische Prüfung
1938 Ordination in Lüdenscheid
1940 Eheschließung mit Hildegard Müller, 3 Kinder
1942 - 1948 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft
1949 - 1952 Synodalpfarrer für Volksmission und Seelsorge im Kirchenkreis Lüdenscheid
1949 - [1965] Jugendpfarrer der Kirchengemeinde Lüdenscheid und des Kirchenkreises Lüdenscheid
1952 - 1982 Pfarrer der Kirchengemeinde Lüdenscheid
[1951] - 1953 Studentenpfarrer an der Pädagogischen Akademie Lüdenscheid
1954 Begründer der Fabrikmission
1957 - 1987 Vorsitzender der Deutschen Zeltmission e.V.
1958 - 1979 Mitvorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz
1958 - 1979 Mitvorsitzender der Westdeutschen Evangelischen Allianz
1966 Mitbegründer der Bekenntnisbewegung "Kein anderes Evangelium"
1966 - 1976 Vorsitzender der Tersteegen-Konferenz
1982 Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
1982 Auszeichnung mit dem Ehrenring der Stadt Lüdenscheid
01.08.1982 Eintritt in den Ruhestand
03.12.2000 verstorben
Bielefeld, im Juli 2002
Anna Warkentin
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ