Gottfried Erbschenk und Semperfreier zu Limpurg bekundet, dass er für die im Ehevertrage zwischen dem Grafen Ludwig zu Löwenstein und seiner Tochter Anna festgesetzte und innerhalb eines Jahres nach dem Beilager zahlbare Mitgift von 2.000 Gulden seinem Tochtermann eine jährliche, auf die Einkünfte der Herrschaft Limpurg versicherte Gült von 100 Gulden zahlen will, und setzt als Bürgen dafür: Graf Georg zu Wertheim, Graf Georg von Hohenlohe, Georg Herr zu Heideck, Wilhelm Herr und Erbschenk zu Limpurg, Friedrich Herr zu Schwarzenberg, Max Stumpf, Hieronymus von Velberg, Wilhelm von Crailsheim, Wolf von Hesberg, Ludwig von Vohenstein.
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Gottfried Erbschenk und Semperfreier zu Limpurg bekundet, dass er für die im Ehevertrage zwischen dem Grafen Ludwig zu Löwenstein und seiner Tochter Anna festgesetzte und innerhalb eines Jahres nach dem Beilager zahlbare Mitgift von 2.000 Gulden seinem Tochtermann eine jährliche, auf die Einkünfte der Herrschaft Limpurg versicherte Gült von 100 Gulden zahlen will, und setzt als Bürgen dafür: Graf Georg zu Wertheim, Graf Georg von Hohenlohe, Georg Herr zu Heideck, Wilhelm Herr und Erbschenk zu Limpurg, Friedrich Herr zu Schwarzenberg, Max Stumpf, Hieronymus von Velberg, Wilhelm von Crailsheim, Wolf von Hesberg, Ludwig von Vohenstein.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Nr. 12
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, F-US 1 Hausurkunden bis 1799
Hausurkunden bis 1799 >> 2. 1500 - 1549
1527 Mai 25 ("Samstag nach Cantate")
Urkunden
Aussteller: Gottfried Erbschenk und Semperfreier zu Limpurg
Zeugen: Graf Georg zu Wertheim; Graf Georg von Hohenlohe; Georg Herr zu Heideck; Wilhelm Herr und Erbschenk zu Limpurg; Friedrich Herr zu Schwarzenberg; Max Stumpf; Hieronymus von Velberg; Wilhelm von Crailsheim; Wolf von Hesberg; Ludwig von Vohenstein
Siegler: Gottfried Erbschenk und Semperfreier zu Limpurg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: z. T. beschädigte Siegel des Ausstellers und der Bürgen
Zeugen: Graf Georg zu Wertheim; Graf Georg von Hohenlohe; Georg Herr zu Heideck; Wilhelm Herr und Erbschenk zu Limpurg; Friedrich Herr zu Schwarzenberg; Max Stumpf; Hieronymus von Velberg; Wilhelm von Crailsheim; Wolf von Hesberg; Ludwig von Vohenstein
Siegler: Gottfried Erbschenk und Semperfreier zu Limpurg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: z. T. beschädigte Siegel des Ausstellers und der Bürgen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ
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