Hans Burkhard von Helmstatt [unklare Beziehung zu Kaspar von Schönau, Hofmeister des Schwäbischen Kreises, Textverlust?] bestimmt als sein Testament: 1) Er will in Wien auf dem neuen Friedhof begraben sein; zu Backenheim [?] soll ein Epitaph errichtet werden. 2) Die Armen zu Nördlingen im Ries, Backenheim und Helmstadt erhalten gen. Almosen. 3) Die 3 Söhne seines Bruders Heinrich erhalten je 100 fl, seine Brüder seine Lehengüter. 4) Moritz Wurmb, Bürger und Balbierer zu Wien, dessen Geselle Balthasar Loss und seine Brüder Konrad, pfälz. Stallmeister, und Heinrich erhalten gen. Wertsachen. 5) Mit dem Kriegssold, der noch aussteht, soll sein Begräbnis bezahlt werden. Zeugen: Hans Moser zu Wien, Hippolyt Lechner, Hofadvokat zu Wien, Georg Weber zu Murrats, Moritz Wurmb und Christoph Gross, Bürger und Zinngiesser zu Wien. Siegler und Unterschrift: Aussteller und Zeugen
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Hans Burkhard von Helmstatt [unklare Beziehung zu Kaspar von Schönau, Hofmeister des Schwäbischen Kreises, Textverlust?] bestimmt als sein Testament: 1) Er will in Wien auf dem neuen Friedhof begraben sein; zu Backenheim [?] soll ein Epitaph errichtet werden. 2) Die Armen zu Nördlingen im Ries, Backenheim und Helmstadt erhalten gen. Almosen. 3) Die 3 Söhne seines Bruders Heinrich erhalten je 100 fl, seine Brüder seine Lehengüter. 4) Moritz Wurmb, Bürger und Balbierer zu Wien, dessen Geselle Balthasar Loss und seine Brüder Konrad, pfälz. Stallmeister, und Heinrich erhalten gen. Wertsachen. 5) Mit dem Kriegssold, der noch aussteht, soll sein Begräbnis bezahlt werden. Zeugen: Hans Moser zu Wien, Hippolyt Lechner, Hofadvokat zu Wien, Georg Weber zu Murrats, Moritz Wurmb und Christoph Gross, Bürger und Zinngiesser zu Wien. Siegler und Unterschrift: Aussteller und Zeugen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt U 674
2/1/1/kk
Lit. T Nr. 16
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 69 von Helmstatt Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten
Archiv von Helmstatt: Urkunden, Akten, Amtsbücher, Bilder, Pläne, Karten >> Urkunden >> von Helmstatt >> 1590-1599
1595 (1595 November 3 Wien)
Urkunden
Konzept, Pap. 4 Bl. - Rv.; Backenheim noch nicht identifiziert. Bockenheim/Bouquenom in der Grafschaft Saarwerden erscheint im 17. Jh. auch als Backenheim, vgl. Historischer Florus oder Mercurius, Berlin 1674, S. 111
Groß; Christoph, Bürger und Zinngiesser zu Wien
Helmstatt, von; Hans Burkhard
Helmstatt, von; Heinrich
Helmstatt, von; Konrad, pfälz. Stallmeister
Lechner, Hippolyt, Hofadvokat zu Wien
Loss, Balthasar, zu Wien
Moser; Hans, zu Wien
Schönau, von; Kaspar, Hofmeister des Schwäb. Kreises
Weber; Georg, zu Murrats
Wurmb, Moritz, Bürger und Barbier zu Wien
Bockenheim/Bouquenom, Sarre Union (Dép. Bas Rhin) [F]
Helmstadt, Helmstadt-Bargen HD
Murrats (bei Wien?) [A]
Nördlingen DON
Wien [A]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:18 MESZ
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