Diskussion mit Fachleuten zum Thema Wohnungsbau
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D701004/401
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1970 >> August
8. August 1970
ab 02'08: (O-Ton) Lothar Späth, Dr. h.c., MdL, CDU, Ludwigsburg, Geschäftsführer der Neuen Heimat, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft: Mittelfristige Finanzplanung Baden-Württembergs muss schwerpunktmäßig geändert werden / Verdreifachung der jetzigen Förderungsmittel nötig: Mehr sozialer Wohnungsbau, keine Qualitätsminderung durch Preissteigerung / (1'16)
ab 03'33: (O-Ton) Hans Kammerer, Prof. Dr., Universität Stuttgart: Drei Faktoren beeinflussen den Wohnungsbau: Gestiegene Baupreise, Bodenpreise, Zinserhöhungen / Düstere Prognose trotz Bonner Vorschläge / (0'33)
ab 04'15: (O-Ton) Peter Dresel, Dipl. Ing., technischer Leiter der Neuen Heimat, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft: Derzeit ohne zusätzliche Subventionen sozialer Wohnungsbau nicht fortsetzbar / Zum Wohnungsbau in England: Interessanter städtebaulicher Rahmen, aber Wohnungen zu klein und unter unserem Komfortanspruch / In Holland: Wohnungsbau etwa auf unserem Niveau, aber städtebauliche Disposition läßt zu wünschen übrig / (2'21)
ab 06'45: (O-Ton) Lothar Späth, Dr. h.c., MdL, CDU, Ludwigsburg, Geschäftsführer der Neuen Heimat, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft: Polare Auffassungen in England und Holland / Unser Konzept der Förderung nach Wohneinheiten ist falsch: fehlende Berücksichtigung der Gemeinschaftseinrichtungen / Städtebau aus einem Guss / (0'59)
ab 08'28: (O-Ton) Hans Kammerer, Prof. Dr., Universität Stuttgart: Zur englischen und holländischen Mentalität beim Wohnungsbau / Deutschland liegt ein bißchen dazwischen / Ziel: Soviel Rationalität im Wohnungsbau wie in Holland, einiges von der Menschlichkeit der englischen Wohnquartiere / Das Ei des Kolumbus: billig, rationell mit hohem Standard bauen und den Städtebau aus einem Guss erreichen / Verschiedene Perspektiven von Soziologe, Architekt und Wohnungsbauunternehmer / (3'23)
ab 12'05: (O-Ton) Lothar Späth, Dr. h.c., MdL, CDU, Ludwigsburg, Geschäftsführer der Neuen Heimat, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft: Nicht realisierbare Idealvorstellung: Gesamtes Wohnquartier konzipieren, modellhaft erstellen, konjunkturunabhängig kalkulieren, mit individualem Förderprinzip finanzieren / (0'45)
ab 12'52: (O-Ton) Peter Dresel, Dipl. Ing., technischer Leiter der Neuen Heimat, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft: Nicht nach Idealzustand suchen, einen Schritt weiter kommen: holländischen Wohnungsstandard erreichen, in gebauter Umgebung mit menschlicher Atmosphäre der englischen Quartiere / Versucht, diese Synthese bei einem Heidelberger Bauvorhaben zu erreichen / (1'04)
ab 13'58: (O-Ton) Hans Kammerer, Prof. Dr., Universität Stuttgart: Idealvorstellungen helfen nicht weiter / Kleine Schritte / Wohnungsbau erfordert mehr Geduld als alle anderen Sektoren des Bauens / Kein Feld für Revolutionen / (0'25)
ab 03'33: (O-Ton) Hans Kammerer, Prof. Dr., Universität Stuttgart: Drei Faktoren beeinflussen den Wohnungsbau: Gestiegene Baupreise, Bodenpreise, Zinserhöhungen / Düstere Prognose trotz Bonner Vorschläge / (0'33)
ab 04'15: (O-Ton) Peter Dresel, Dipl. Ing., technischer Leiter der Neuen Heimat, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft: Derzeit ohne zusätzliche Subventionen sozialer Wohnungsbau nicht fortsetzbar / Zum Wohnungsbau in England: Interessanter städtebaulicher Rahmen, aber Wohnungen zu klein und unter unserem Komfortanspruch / In Holland: Wohnungsbau etwa auf unserem Niveau, aber städtebauliche Disposition läßt zu wünschen übrig / (2'21)
ab 06'45: (O-Ton) Lothar Späth, Dr. h.c., MdL, CDU, Ludwigsburg, Geschäftsführer der Neuen Heimat, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft: Polare Auffassungen in England und Holland / Unser Konzept der Förderung nach Wohneinheiten ist falsch: fehlende Berücksichtigung der Gemeinschaftseinrichtungen / Städtebau aus einem Guss / (0'59)
ab 08'28: (O-Ton) Hans Kammerer, Prof. Dr., Universität Stuttgart: Zur englischen und holländischen Mentalität beim Wohnungsbau / Deutschland liegt ein bißchen dazwischen / Ziel: Soviel Rationalität im Wohnungsbau wie in Holland, einiges von der Menschlichkeit der englischen Wohnquartiere / Das Ei des Kolumbus: billig, rationell mit hohem Standard bauen und den Städtebau aus einem Guss erreichen / Verschiedene Perspektiven von Soziologe, Architekt und Wohnungsbauunternehmer / (3'23)
ab 12'05: (O-Ton) Lothar Späth, Dr. h.c., MdL, CDU, Ludwigsburg, Geschäftsführer der Neuen Heimat, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft: Nicht realisierbare Idealvorstellung: Gesamtes Wohnquartier konzipieren, modellhaft erstellen, konjunkturunabhängig kalkulieren, mit individualem Förderprinzip finanzieren / (0'45)
ab 12'52: (O-Ton) Peter Dresel, Dipl. Ing., technischer Leiter der Neuen Heimat, gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft: Nicht nach Idealzustand suchen, einen Schritt weiter kommen: holländischen Wohnungsstandard erreichen, in gebauter Umgebung mit menschlicher Atmosphäre der englischen Quartiere / Versucht, diese Synthese bei einem Heidelberger Bauvorhaben zu erreichen / (1'04)
ab 13'58: (O-Ton) Hans Kammerer, Prof. Dr., Universität Stuttgart: Idealvorstellungen helfen nicht weiter / Kleine Schritte / Wohnungsbau erfordert mehr Geduld als alle anderen Sektoren des Bauens / Kein Feld für Revolutionen / (0'25)
0:14:38; 0'14
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Dresel, Peter; Architekt
Stabe, Heinz
Baden-Württemberg
England [GB]
Niederlande [NL]
BRD
Wohnen: Wohnungsbau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:28 MEZ