Ernst-Barlach-Nachlaß: Beziehungen zur Barlach-Gesellschaft 1963-1968
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AdK-O 0817
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 02. Direktion >> 02.4. Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Archive, Arbeitsgruppen >> 02.4.4. Archive/Nachlässe
1963 - 1968
Enthält: Protokolle der Sitzungen der Barlach-Gesellschaft und des -Kuratoriums, Vermerke, Berichte, Korrespondenz (u.a. Karl Hossinger, Hans Harmsen, Wolf Stubbe, Horst Bastian, Bernhard Blaschke), betr. - Vorbereitungen der Sitzungen, u.a. in Hamburg, Güstrow, Dresden, Weimar, Eisenach - Erwerbungen - Ausstellungsplanung - Herausgabe von Publikationen - Werkverzeichnis von Friedrich Schult - Nachlaßverwaltung - Pflege und Erhaltung des Hauses am Heidberg und Gertrudenkapelle in Güstrow einschließlich des Mobiliars - Arbeits- und Haushaltsberichte - Aufenthalte der kanadischen Kunsthistorikerin Naomi Jackson Groves in Güstrow, 1964, 1967 - Aufführung des Barlach-Stücks "Der arme Vetter" im Volkstheater Rostock, u.a. Korrrespondenz mit KuBa, 1965 - Produktion des DEFA-Films "Der verlorene Engel" (Regie: Ralf Kirsten), 1965 - Vorgang zur Ausstellung von Kurt Reutti "Menschen auf der Flucht" mit Arbeiten von Ernst Barlach im Westberliner Kunstamt Kreuzberg, u.a. Schreiben von Kurt Reutti (u.a. auch Mitteilungen über seine Arbeit als Leiter des Referats Rückführung von Kunstgütern im Amt Museen) an Hans Harmsen und Stellungnahme von Karl Hossinger, September -November 1965 - Vorgang zur Durchführung der Jahrestagung in Hamburg (Tagesordnung: Statuten-Änderung der Barlach-Gesellschaft), an der die DDR-Mitglieder nicht teilnehmen konnten, August 1966 - Vorgang um eine Schreiben von Kurt Reutti an Hans Harmsen, Bitte um Kontaktvermittlung zur deutschen Akademie der Künste, betr. Vorgänge zur eventuellen Rückführung geraubten Kunstgutes aus Thüringen (Weimar, Schloß Schwarzburg), Januar 1967 - Vorgang zur Trennung der ostdeutschen Mitglieder von der Barlach-Gesellschaft und Gründung eines eigenen Freundeskreises Barlach in der DDR, 1967-1968 Darin: - Karl Hossinger: Konzeption für die Hauptversammlung der Barlach-Gesellschaft, August 1964 - Karl Hossinger: Konzeption für die Vorstandssitzung am 14.10.1964 in Dresden und die Hauptversammlung am 24.10.1964 im Barlach Haus im Jaenisch-Park in Hamburg - Elmar Jansen: Vorschläge für eine Barlach-Forschungsvorhaben, Januar 1965 - Schreiben von Hans Harmsen an Karl Hossinger, Bitte um Unterstützung einer Ausstellung von Arbeiten des Künstlers Roger Loewig in Hamburg, Januart 1967
Direktion
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:06 MEZ
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