Abt Michael [Bernhart], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg schulden Margarete Helmut, der Witwe des Sebastian Helmut von Würzburg, 1500 Gulden, den Gulden zu 28 Schilling gerechnet. Diese Summe haben sie mit Zustimmung des Würzburger Bischofs Julius [Echter von Mespelbrunn] bei ihrem verstorbenen Ehemann aufgenommen. Sie verpflichten sich, ihr davon jedes Jahr 75 Gulden als Zins zu entrichten. Dafür setzen sie ihr die Weinberge des Klosters in der Abtsleite [in Würzburg] als Unterpfand ein. Das Kloster kann den Zins jederzeit, auch in Raten, ablösen. Zum Zeichen seiner Zustimmung siegelt der Bischof mit. Der geben ist vff Martini deß heyligen bischoffs tage 1577. Aussteller: Kloster St. Stephan. Empfänger: Margarete Helmut
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Abt Michael [Bernhart], Prior und Konvent des Klosters St. Stephan in Würzburg schulden Margarete Helmut, der Witwe des Sebastian Helmut von Würzburg, 1500 Gulden, den Gulden zu 28 Schilling gerechnet. Diese Summe haben sie mit Zustimmung des Würzburger Bischofs Julius [Echter von Mespelbrunn] bei ihrem verstorbenen Ehemann aufgenommen. Sie verpflichten sich, ihr davon jedes Jahr 75 Gulden als Zins zu entrichten. Dafür setzen sie ihr die Weinberge des Klosters in der Abtsleite [in Würzburg] als Unterpfand ein. Das Kloster kann den Zins jederzeit, auch in Raten, ablösen. Zum Zeichen seiner Zustimmung siegelt der Bischof mit. Der geben ist vff Martini deß heyligen bischoffs tage 1577. Aussteller: Kloster St. Stephan. Empfänger: Margarete Helmut
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden 838
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 64 / 194
Registratursignatur/AZ: 229 (16. Jh.); L 4 D 5 N 2 (18. Jh.)
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden
Kloster St. Stephan Würzburg Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1577 November 11
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: siehe Feld: Äußere Beschreibung
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 544
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Bischof von Würzburg; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 2: Kloster St. Stephan, Abt; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 3: Kloster St. Stephan, Konvent; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 10, S. 544
Vermerke: Rückvermerke: Inhaltsangabe (16. Jh.)
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt Beschreibstoff: Perg. Siegel: S 1: Bischof von Würzburg; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 2: Kloster St. Stephan, Abt; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren S 3: Kloster St. Stephan, Konvent; ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend, verloren
Die Urkunde wurde durch Entfernen der Siegel rechtsungültig gemacht.
Bernhart, Michael, Würzburg, Kloster St. Stephan, Abt
Echter von Mespelbrunn, Julius, Würzburg, Bischof
Helmut, Margarete, Würzburg
Helmut, Sebastian, Würzburg
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Abt
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Prior
Würzburg, Kloster, St. Stephan, Konvent
Würzburg, Bischof
Würzburg, Einwohner
Würzburg, Weinberg
Würzburg, Flurnamen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:56 MESZ
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