Anträge zur Erteilung von Löschungsbewilligungen, Abtretungserklärungen, Pfandentlassungs- und Rangrücktrittserklärungen (öffentliche Urkunden) für Grundpfandrechte bei Altbanken im Jahr 1952, Nr. 001 - 035
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31558 Deutsche Notenbank, Bezirksdirektion Karl-Marx-Stadt, Nr. 1096 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: 64/2/1
31558 Deutsche Notenbank, Bezirksdirektion Karl-Marx-Stadt
31558 Deutsche Notenbank, Bezirksdirektion Karl-Marx-Stadt >> 08. Sonstige Aufgaben der Bank >> 08.03 Löschungsbewilligungen
1952
Enthält: 1. Kurt Ehrler/Fa. Curt Ehrler, Auerbach.- 2. Albert Oscar Strobel/Fa. Albert Strobel, Grünbach.- 3. Ella verw. Bucher, geb. Kötteritz, Helene Margot Kahlert, geb. Bucher, Meerane.- 4. Fa. Erwin Uhlig, Gornsdorf.- 5. Buchdruckerei Aug. Ludwig Stoß, Crimmitschau.- 6. Tüllfabrik Mehltheuer AG, Oberpirk.- 7. Max Herrmann, Meerane.- 8. Martha Beyer, geb. Gross, Zschopau.- 9. Fa. C. W. Leicht, Elterlein.- 10. Johanne Martha Kohlmann, geb. Heinz, Wildenthal.- 11. Landeshandwerkskammer Sachsen, Dresden früher: Handwerkerinnung für das Fleischerhandwerk in Chemnitz.- 12. Carl Goldberg Crimmitschau.- 13. Harry Müller, Zwickau-Planitz.- 14. Fa. Moritz Zimmermann in Konkurs, Netzschkau.- 15. Fa. R. Ketzel & Co., Plauen.- 16. Fa. Max Engelhardt, Chrimmitschau.- 17 Arthur Weller, Zwickau.- 18. Fa. G. Walther & Söhne, Adorf.- 19. Fa. Adolph Langer, Annaberg-Buchholz.- 20. Alfred Fischer, Dörnthal Nr. 107 (Erwerb aus Zwangsversteigerung).- 21. Alfred Seiffert, Crimmitschau.- 22. Eigentum des Volkes (Vermögenseinziehung, ehem. Eigentümer: Ernst Pecher, Zwickau, Uhdestr. 15).- 23. Fa. Emil Schramm, Schwarzenberg.- 24. VEB Thurmalin-Strumpfwerke Thurm, früher: Fa. Eduard Tröltzsch, Thurm.- 25. Treuhandbetrieb Fa. Gebr. Ebert, OHG, Gablenz b. Stollberg (mit Treuhänder-Bestallungsurkunde, Handelsregister- und Grundbuchauszug).- 26. Vollmacht für Siegfried Frank, Chemnitz zur Vertretung des Erben Harry Steiger wegen seiner Ansprüche an dem ungeteilten Nachlass der Fanny Liddy verw. Steiger, geb. Lohse (Altschuld der Fa. Harry Steiger, Chemnitz).- 27., 28. Abtretungserklärung für Karl Berger, Zwickau (betr. Fritz Berger, Großvarieté, Zwickau).- 29. Rangrücktrittserklärung Fa. Ferdinand Puchert, Treuhandbetrieb, Ruppertsgrün.- 30. Pfandentlassungserklärung Fa. Friedrich Heyer KG, Neumark.- 31. Grundbuchberichtigungsantrag Fa. F. A. Keßler, Mittweida.- 32. Abtretungserklärung Fa. Dr. A. Nietzsche GmbH, Plauen.- 33. Arthur Müller, Chemnitz, Münchner Str. 15.- 34. Pfandentlastungserklärung Fa. Vogtländische Bürstenfabrik Albert Wolf KG, Wildenau/V.- 35. Charlotte Köhler, verw. Herzner, geb. Dippe, Dresden (Grundbuch für Falkenstein).
DN Chemnitz, 27 (Recht)
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:12 MEZ