47/7 [fol. 476]: 1776 August 29 (Senatsprotokoll)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 55
Enthält: Anwesend: Prorektor Uhland; Kanzler Reuss; Cotta; Tafinger; Kapff; Hoffmann jun.; Breyer; Sigwart; Kies; Boekh; Schnurrer. Accessit: Sartorius; Storr; Jaeger; Hofacker.; Pro notitia: Gebrauch des Siegels für: a) Anzeige der Aufnahme von 7000 fl. [UAT 47/7, Bl. 476]; b) Intercession in der Zehnt-Sache des Pfarrers zu Ringingen. [UAT 47/7, Bl. 476]; c) Schreiben an den Herzog wegen eines Beitrags von jährlich 50 fl für die Regensburger Korrespondenz. [UAT 47/7, Bl. 476]; Zirkulierung von: d) der herzoglichen Legitimation zur Aufnahme der 7000 fl. [UAT 47/7, Bl. 476]; e) der abschlägigen herzoglichen Resolution wegen des jährlichen Beitrags von 50 fl. [UAT 47/7, Bl. 476]; Ad deliberandum: 1.) Ablehnung der Bitte des Regierungsrates Schmidlin um gewährung des Stipendium Weinmannianum für seinen auf der Militär-Akademie befindlichen Sohn Johann Friedrich. [UAT 47/7, Bl. 476]; 2.) Bericht aufgrund eines Consilium der iur. Fakultät wegen Ablehnung der Zahlungen eines Beitrags zum Chaussee-Geld. [UAT 47/7, Bl. 476']; 3.) Streitfall wegen der Seizischen Familie im Stipendim Kellenbenzianum (Administrator: Prof. Hoffmann jun.) Ablehnung der weiteren Versorgung des Stipendiaten Seitz aus den Stipendium Kellenbenzianum. [UAT 47/7, Bl. 476']; 4.) Zulassung eines Juden aus Berlin zum Studium der Medizin. [UAT 47/7, Bl. 477']; 5.) Monierung der Einschickung der Ordo Lectionum von Seiten der Dekane. [UAT 47/7, Bl. 477']; 6.) Monierung der Abhör der verschiedenen Rechnungen. [UAT 47/7, Bl. 477']; 7.) Aufnahme des stud. phil. Schramm, Sohn eines Pfarrers aus Sondelfingen, in das Stipendium Frontenhusanum zum Studium der Theologie. [UAT 47/7, Bl. 477']; 8.) Reichung der üblichen 2 fl aus dem Stipendium Wolffio-Siberianum an den Ludwig Grüb, arm. (Prof. Kapff, Administrator). [UAT 47/7, Bl. 478]; 9.) Reichung eines Heiratsguts-Beitrags von 20 fl aus dem Stipendium Wolffio-Siberianum an Maria Magdalena Gfröhr. [UAT 47/7, Bl. 478]; 10.) Reichung von 6 fl aus dem Lazarett an Maria Beata Rapp, Tochter des verst. Pfarrers Rapp zu Hohentwiel und Schwester des Specialis Rapp zu Schorndorf. [UAT 47/7, Bl. 478]; 11.) Reichung von 5 fl an Katharina Elisabetha Veronica Kurtz, Pfarrerstochter, für eine Reise wegen einer Erbschaft. [UAT 47/7, Bl. 478]; 12.) a) Reichung von 8 fl an die verwitwete Frau Pfarrer Mann wegen Konfirmation von 2 Kindern. [UAT 47/7, Bl. 478]; b) Reichung von 2 fl an die Frau Pfarrer Haydlin, 74 Jahre alt. [UAT 47/7, Bl. 478]; 13.) Reichung von 5 fl an den Pfarrer oder Helfer Frisch in Kirchheim. [UAT 47/7, Bl. 478]; 14.) Reichung von 1 fl 30 x aus dem Lazarett an die Malerin Pabst (Prof. Sigwart, Administrator Lazaetti). [UAT 47/7, Bl. 478]; 15.) Reichung von 4 fl an den Vize-Pedellen Hahn wegen einer Forderung des Metzgers Hornung von 3 fl 7x an denselben. [UAT 47/7, Bl. 478']; 16.) Reichung von 1 fl 30x an den Nagelschmied Tennert. [UAT 47/7, Bl. 478']
Akte
Acta Senatus, Bd. 55
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
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