Aufzeichnungen und Abschriften in Oberlausitzer und Niederlausitzer Landessachen, Landtagssachen und verschiedene Justizangelegenheiten, Kommerzienangelegenheiten und Polizeiangelegenheiten, Bd. 42
Vollständigen Titel anzeigen
50009 Oberamt/Oberamtsregierung, Nr. 192 (Zu benutzen im Staatsfilialarchiv Bautzen)
50009 Oberamt/Oberamtsregierung
50009 Oberamt/Oberamtsregierung >> 02 Topografie, Statistik, Landeskunde >> 02.03 Landeskunde >> 02.03.02 Ober- und Niederlausitzer Geschichte
17./18. Jh.
Enthält u. a.: Empfang eines kurfürstlichen Kommissars durch die Stände wegen der kurfürstlichen Intentionen für das Bierurbar, das Duellierungsedikt, die Verbesserung der Oberamtsordnung und die Neuanlegung der Post, 1677 (Bl. 1-22).- Stellungnahmen der Stände zu der geforderten Erhöhung der Milizausgaben, 1689-1690 (Bl. 23-41, 65-72).- Steuereinnahme in Görlitz, 1692 (Bl. 42-48).- Bedenken gegen die Einführung böhmischer Münzen in der Oberlausitz, 1694 (Bl. 49-53).- Bewilligung der Krönungssteuer, 1681 (Bl. 58-64).- Landtagsschluss über die Einsetzung Curt Reinickes von Callenberg als Landvogt und über Kriegskontributionen, 1645 (Bl. 65-84).- Geldabgaben, 1695 (Bl. 85-87).- Salzeinfuhr der Rittergüter aus Halle, 1698 (Bl. 89).- Stellung der Herrschaft Hoyerswerda, Steuerreste auf Muskau und Klitschdorf (heute Kliczkow, Polen), Wollmarkt in Bautzen, Rauchsteuer, Aufstellung der Landrechnungen, Verkauf von Kälbern durch Bauern in Bautzen, 1669 (Bl. 90-98).- Steuerfreiheit für Seuchengebiete, Verringerung der Steuerquote, doppelte Biersteuer, Verbesserung des Zustandes der Hauptstraßen und Landstraßen, 1680 (Bl. 99 ff.).- Bewilligung von 40.000 Reichstalern, 1677 (Bl. 113-117).- Erörterung über den Ort der Erbhuldigung für Johann Georg I. nach der Zerstörung Bautzens, 1621 (Bl. 119-122).- Einladungen von Mitgliedern der Landstände zu landesherrlichen Hochzeitsfeiern, 1543-1638 (Bl. 123-139).- Bewilligung Pfandgeldern, 1615 (Bl. 140-150).- Rückstände bei der Steuerabgabe wegen der Kriegsereignisse, 1640 (Bl. 151).- Bewilligung von Milizgeldern, 1682 (Bl. 154-168).- Aufstellung der seit 1655 bewilligten Beträge, 1692 (Bl. 169-193).- Mandat gegen die Ausbreitung der Pest auf die Oberlausitz, 1680 (Bl. 194-204).- Kopfsteuer für die Verpflegung der sächsischen und russischen Truppen in der Oberlausitz, 1705 (Bl. 205-293).- Jurisdiktionsstreit Dr. Bötticher gegen den Rat zu Görlitz über Leopoldshain (heute Lagów, Polen), 1698 (Bl. 301-314).- Kriegskontributionen an Schweden, um 1706 (Bl. 316-317).
Oberamt
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:33 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.06 Behörden und Einrichtungen der Nebenlande (Tektonik)
- 01.06.01 Oberlausitz (Tektonik)
- Oberamt/Oberamtsregierung (Bestand)
- 02 Topografie, Statistik, Landeskunde (Gliederung)
- 02.03 Landeskunde (Gliederung)
- 02.03.02 Ober- und Niederlausitzer Geschichte (Gliederung)