DSHI 100 Angelus, Oskar (Bestand)
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Dokumentesammlung des Herder-Instituts [Isil-Code DE-1988] (Archivtektonik) >> DSHI 100 Personenarchive
1941-1945
Bestandsbeschreibung:
Angelus, Oskar Georg Richard
07.05.1892-03.11.1979
Politiker, Landesdirektor, Publizist
Bestandsbildner: Offizier im Freiheitskrieg 1918-1920, 1918 Studium in Dorpat, 1956 Dr. phil. (Kiel). In den 20er Jahren leitender Beamter im estnischen Innenministerium, beteiligt an der Ausarbeitung des Gesetzes über die Kulturselbstverwaltung der Minderheiten 1925. 1941 Nachumsiedler. 1941-1944 innerhalb der estnischen Verwaltung Landesdirektor für die Innere Verwaltung, welche dem Generalbezirk und so dem Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete unterstand. 1950 von Deutschland nach Schweden umgesiedelt und seitdem an der Universität Lund tätig.
Ungedruckte Findhilfsmittel. Eesti Riigiarhiivi fondide teatmik 1917-1944, S. 429.
Literatur: Nachrufe in: Võitleja (Heidelberg), Nr. 6 (Nov./Dez.) 1979; Eesti Päevaleht Nr. 89 v. 17. Nov. 1979; Välis Eesti Nr. 9/10 v. 30. Nov. 1979; Oskar Angelus: Die Kulturautonomie in Estland. 1951; Ders.: Tuhande valitseja maa. Mälestusi Saksa okupatsiooni ajast 1941-1944 [Das Land der tausend Herrscher. Erinnerungen an die Zeit der deutschen Besatzung von 1941-1944], Stockholm 1956 (unter demselben Titel erschienen: Tallinn 1995); Seppo Myllyniemi: Die Neuordnung der baltischen Länder 1941-1944. Zum nationalsozialistischen Inhalt der deutschen Besatzungspolitik, Helsinki 1973; Alvin Isberg: Zu den Bedingungen des Befreiers. Kollaboration und Freiheitsstreben in dem von Deutschland besetzten Estland 1941-1944, Stockholm 1992.
Angelus, Oskar Georg Richard
07.05.1892-03.11.1979
Politiker, Landesdirektor, Publizist
Bestandsbildner: Offizier im Freiheitskrieg 1918-1920, 1918 Studium in Dorpat, 1956 Dr. phil. (Kiel). In den 20er Jahren leitender Beamter im estnischen Innenministerium, beteiligt an der Ausarbeitung des Gesetzes über die Kulturselbstverwaltung der Minderheiten 1925. 1941 Nachumsiedler. 1941-1944 innerhalb der estnischen Verwaltung Landesdirektor für die Innere Verwaltung, welche dem Generalbezirk und so dem Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete unterstand. 1950 von Deutschland nach Schweden umgesiedelt und seitdem an der Universität Lund tätig.
Ungedruckte Findhilfsmittel. Eesti Riigiarhiivi fondide teatmik 1917-1944, S. 429.
Literatur: Nachrufe in: Võitleja (Heidelberg), Nr. 6 (Nov./Dez.) 1979; Eesti Päevaleht Nr. 89 v. 17. Nov. 1979; Välis Eesti Nr. 9/10 v. 30. Nov. 1979; Oskar Angelus: Die Kulturautonomie in Estland. 1951; Ders.: Tuhande valitseja maa. Mälestusi Saksa okupatsiooni ajast 1941-1944 [Das Land der tausend Herrscher. Erinnerungen an die Zeit der deutschen Besatzung von 1941-1944], Stockholm 1956 (unter demselben Titel erschienen: Tallinn 1995); Seppo Myllyniemi: Die Neuordnung der baltischen Länder 1941-1944. Zum nationalsozialistischen Inhalt der deutschen Besatzungspolitik, Helsinki 1973; Alvin Isberg: Zu den Bedingungen des Befreiers. Kollaboration und Freiheitsstreben in dem von Deutschland besetzten Estland 1941-1944, Stockholm 1992.
Angelus, Oskar Georg Richard
Archivbestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
18.02.2026, 15:26 MEZ