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Barbara Rosina Herold verkauft an Maria Magdalena von Peßler ihre durch Testament von Maria Magdalena Landeck ererbte Behausung in der Hirschelgasse [Nr. 24] Diese Behausung wird an die Burkhard von Peßlersche Stiftung übergeben.<lb/>Barbara Rosina Herold, Witwe des Stückhauptmanns Christian Victor Herold, verkauft, mit Beistand ihres Bruders, des Schaffers bei St. Lorenz Gustav Philipp Haecker, an Fräulein Maria Magdalena von Peßler (Beistand: deren Bruder Christoph Sigmund von Peßler, Amtmann des Haferumgelds) ihre durch Testament vom 30. März 1746 von Frau Maria Magdalena Landeck ererbte frei lauter eigene und unverpfändete Vorder-, Neben-, Hinter- oder Gartenbehausung, nebst Garten und Hofreite, in St. Sebalder Pfarr in der Hirschelgasse, rechter Hand an des geheimen Rats von Oertel, linker Han[d]s an der Frau Maria Barbara Scheurl von Defersdorf und hinten seitwärts an Johann Stoebels, goldenen Rößleinwirts, Häuser stoßend. Der Kaufpreis beträgt 1200 Gulden Kauf- und 15 Gulden Leikaufsumme, den Gulden zu 15 Batzen oder 60 Kreuzer gerechnet. Bei diesem Verkauf werden 12 alte Hausbriefe mit übergeben. Auf Ersuchen des Bruders der Käuferin, Christoph Sigmund von Peßler, wird verfügt, daß diese Behausung an die Burkhard von Peßlersche Stiftung übergeben wird, die Christoph Sigmund von Peßler verwaltet. Falls Christoph Sigmund von Peßler vor seiner Schwester Maria Magdalena stirbt, wird dieser das Recht eingeräumt, die genannte Behausung um 1500 Gulden von der Stiftung wieder an sich zu lösen.<lb/>Siegler (jeweils mit eigenhändiger Unterschrift): Maria Magdalena von Peßler, Christoph Sigmund von Peßler, Administrator der von Peßlerschen Stiftung, Barbara Rosina Heroltin, Witwe, Gustav Philipp Häcker, Schaffer bei St. Lorenz, Tobias Ballador und Johann Lorenz Kögler, beide Genannte des größeren Rats.

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Stadtarchiv Nürnberg
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