Graf Otto v. Solms-Münzenberg, Konrad v. Dernbach, Amtmann zu Hohensolms, und Konrad Schenk zu Schweinsberg, Amtmann zu Lich, ersterer als Vormund...
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NACHWEIS
B 9 Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim
Urkunden der Grafschaft Solms-Rödelheim >> 5 1471-1500
1480 Februar 29
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Dienstag nach Reminiscere
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Otto v. Solms-Münzenberg, Konrad v. Dernbach, Amtmann zu Hohensolms, und Konrad Schenk zu Schweinsberg, Amtmann zu Lich, ersterer als Vormund der Söhne des verstorbenen Grafen Kuno v. Solms, Johann, Philipp und Bernhard, bekunden, dass sie sich mit Erzbischof Dieter von Mainz dahingehend verglichen haben, dass dieser die in vier Verschreibungen festgelegte Schuldsumme über 16.000 Gulden zu jeder Zeit ablösen könne. Von der jährlichen Gülte in Höhe von 800 Gulden sollen je 50 Gulden mit 1.000 Gulden verrechnet werden
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-Solmsisches Archiv Laubach, Laubacher Urkunden, Or. X/103 - Ausf., Perg., von 3 anh. Sg. Nr. 1 und 2 in Fragmenten, Nr. 3 besch.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Otto v. Solms-Münzenberg, Konrad v. Dernbach, Amtmann zu Hohensolms, und Konrad Schenk zu Schweinsberg, Amtmann zu Lich, ersterer als Vormund der Söhne des verstorbenen Grafen Kuno v. Solms, Johann, Philipp und Bernhard, bekunden, dass sie sich mit Erzbischof Dieter von Mainz dahingehend verglichen haben, dass dieser die in vier Verschreibungen festgelegte Schuldsumme über 16.000 Gulden zu jeder Zeit ablösen könne. Von der jährlichen Gülte in Höhe von 800 Gulden sollen je 50 Gulden mit 1.000 Gulden verrechnet werden
Vermerke (Urkunde): Siegler: Aussteller
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: Fürstlich-Solmsisches Archiv Laubach, Laubacher Urkunden, Or. X/103 - Ausf., Perg., von 3 anh. Sg. Nr. 1 und 2 in Fragmenten, Nr. 3 besch.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ