Stefan Rockweiler, Bürger zu Konstanz, und seine Ehefrau Agnes geborene Rot bekennen: Agnes Rot hat von ihrer verstorbenen Schwester Appollonia Rot einen jährlichen Zins in Höhe von 1 rheinischen Gulden geerbt, der nach Ausweis eines Zinsbriefs vom 6. August ("vff freyttag nechst nach sannt Oschwaldts tag") 1473 gegen Zahlung von 20 Gulden abgelöst werden kann. Diesen Zins verkaufen sie nun mit Zustimmung der Konstanzer Bürger Johann von Ulm und Johann Konrad Mangolt, die zu Trägern der Agnes Rot bestellt wurden, an die Ulmer Bürger Konrad Seitz und Kaspar Glöckler als Testamentsvollstrecker des verstorbenen Bernhard Schwenzlin. Dafür haben sie von den Käufern 20 rheinische Gulden erhalten.

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Haus der Stadtgeschichte - Stadtarchiv Ulm
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