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Die von Heinrich und Otto von Görtz heimgefallenen Lehen, nämlich: 1.) der Zehnt zu Grebenhain [Gem., Vogelsbergkr.]; 2.) Häuser, Hofstätten und S...
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A I u, von Dörnberg sub dato
Vgl. altes Findbuch (R Nr. 1354), s.v. von Döringenberg, Nr. 12
Urk. 14 Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u]
Aktiv- und Passivlehen [ehemals: Urkunden A I u] >> Aktivlehen >> Personenbetreffe D >> Do-Du >> Dörnberg, von >> 1360-1499
1490 Januar 07
Lehnsrevers
Urkunde
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Die von Heinrich und Otto von Görtz heimgefallenen Lehen, nämlich: 1.) der Zehnt zu Grebenhain [Gem., Vogelsbergkr.]; 2.) Häuser, Hofstätten und Scheunen in und vor Alsfeld [Stadt, Vogelsbergkr.]; 3.) die Lehen, welche die Bürger und Einwohner zu Alsfeld von den von Görtz zu Lehen getragen haben; 4.) die Gült, die die genannten von Görtz auf einigen Häusern, Scheunen und Hofstätten zu Alsfeld besessen haben; 5.) ein Hof zu Billertshausen [Stadtteil von Alsfeld, Vogelsbergkr.]; 6.) zwei Höfe zu Holzburg [Ortsteil der Gem. Schrecksbach, Schwalm-Eder-Kr.]; 7.) ein Hof zu Gunzelrode [Wüstung auf den Gemarkungen Ottrau und Görzhain, Gem. Ottrau, Schwalm-Eder-Kr.] [?] (Gontzelnraide), gelegen bei Oberbreitenbach [heute Breitenbach am Herzberg]; 8.) ein Hof zu Unter-Sorg [Ortsteil der Gem. Schwalmtal, Vogelsbergkr.] (Forleybs) bei dem Dorf Hopfgarten; 9.) eine Wiese zu dem (Erisrayde) oberhalb von Alsfeld; 10.) dazu die Güter, die der verstorbene Johann Schaufuß (Henne Schauwefuß) von den von Görtz pfandweise innehatte, und alle anderen Lehen der von Görtz; 11.) der Zehnt zu Dittershausen [Stadtteil von Schwalmstadt, Schwalm-Eder-Kr.], den Hans von Dörnberg von Hans von Amelunxen und Johann von Walderdorff, Sohn des verstorbenen Hermann von Walderdorff, gekauft hatte.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Hans von Dörnberg, Hans von Dörnberg
Belehnte/r: Hans und Wilhelm von Dörnberg, Brüder, und Hans und Wilhelm von Dörnberg, Söhne des Wilhelm von Dörnberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.