Jacob Pettinger, Zollna{e}r zu Tewsendorf (1), seine Ehefrau und Erben verkaufen mit Zustimmung seines Bruders Wilhalm Pettinga{e}r den halben vom Dompropst zu Lehen gehenden See zu Rinckhaim (2) im Halbenberger (3) Gericht an Dompropst Johann von Salzburg und quittieren die [nicht genannte] Kaufsumme. Sie bestätigen, den See niemanden verkauft oder versetzt zu haben, erklären alle älteren Briefe für ungültig und leisten Gewährschaft nach Kauf- und nach Landesrecht. Als Sicherheit setzen sie ihren gesamten Besitz im In- und Ausland. Zeugen: Hainreich Ekgschuster, Ulreich Sendel, Paul Rulein. Empfänger: Salzburg: Domkapitel - Dompropst. Siegler: S1: Reuter, Martin, Richter Salzburg. S2: Pettinger, Wilhelm, Richter Anthering
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Jacob Pettinger, Zollna{e}r zu Tewsendorf (1), seine Ehefrau und Erben verkaufen mit Zustimmung seines Bruders Wilhalm Pettinga{e}r den halben vom Dompropst zu Lehen gehenden See zu Rinckhaim (2) im Halbenberger (3) Gericht an Dompropst Johann von Salzburg und quittieren die [nicht genannte] Kaufsumme. Sie bestätigen, den See niemanden verkauft oder versetzt zu haben, erklären alle älteren Briefe für ungültig und leisten Gewährschaft nach Kauf- und nach Landesrecht. Als Sicherheit setzen sie ihren gesamten Besitz im In- und Ausland. Zeugen: Hainreich Ekgschuster, Ulreich Sendel, Paul Rulein. Empfänger: Salzburg: Domkapitel - Dompropst. Siegler: S1: Reuter, Martin, Richter Salzburg. S2: Pettinger, Wilhelm, Richter Anthering
Domkapitel Salzburg Urkunden, BayHStA, Domkapitel Salzburg Urkunden 115
HU Salzburg 307; GU Raschenberg 34
Domkapitel Salzburg Urkunden
Domkapitel Salzburg Urkunden >> Urkunden
1408 Dezember 17
Fußnoten:
1) Teisendorf (Lkr. Berchtesgadener Land)
2) Ringham (Gde. Petting, Lkr. Traunstein)
3) Halmberg (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein)
1) Teisendorf (Lkr. Berchtesgadener Land)
2) Ringham (Gde. Petting, Lkr. Traunstein)
3) Halmberg (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein)
Domkapitel Salzburg Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Sg. 1 leicht beschädigt
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: litera empcionis laci prope Rinkhaim 22 N: 16: Khaufbrief den halben See zu Rinckhamb betr. b
Originaldatierung: Montag vor sand Thomas tag des heiligen zwelifpoten 1308
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1408
Monat: 12
Tag: 17
Überlieferung: Or.
Sprache: dt.
Vermerke: RV: litera empcionis laci prope Rinkhaim 22 N: 16: Khaufbrief den halben See zu Rinckhamb betr. b
Originaldatierung: Montag vor sand Thomas tag des heiligen zwelifpoten 1308
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1408
Monat: 12
Tag: 17
Pettinger: Jakob\ Bruder v. Wilhelm
Pettinger: Jakob\ Zöllner, Teisendorf
Pettinger: Wilhelm\ Bruder v. Jakob
Pettinger: Wilhelm\ Richter, Anthering
Reuter: Martin\ Richter, Salzburg
Eckschuster: Heinrich
Sendel: Paul
Rulein: Paul
Salzburg (krfr.St., Salzburg, A), Domkapitel: Pröpste\Johann
Teisendorf (Lkr. Berchtesgadener Land)
Ringham (Gde. Petting, Lkr. Traunstein): See
Halmberg (Gde. Waging a. See, Lkr. Traunstein), Gericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:33 MESZ
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