Reichsstadt Nürnberg, Egidienkloster, Urkunden (Bestand)
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Reichsstadt Nürnberg, Egidienkloster, Urkunden
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1414-1487
Vorwort: 1. Zur Geschichte des Egidienklosters Das Egidienkloster (Schottenkloster St. Egidien, auch: Ägidien; OSB) in der Sebalder Altstadt Nürnbergs entstand, als König Konrad III. um 1140 eine auf königlichem Grund gelegene Egidienkapelle seinem Kaplan, dem Regensburger Schottenprior Carus übergab, damit die Schottenmönche dort Gottesdienste abhalten konnten. Die Gründung in Nachfolge einer Martinskapelle Karls des Großen ist legendär. Am 12. Juli 1525 übergab der Abt Friedrich Pistorius das Kloster dem Nürnberger Rat, in dessen Auftrag Philipp Melanchthon in der bereits bestehenden Klosterschule ein Gymnasium einrichtete (1575 wurde dieses unter dem Namen "Nürnberger Landschule" nach Altdorf verlegt, in Nürnberg wurde eine einfache Schule fortgeführt). Aus der katholischen Egidienkirche wurde eine evangelische Pfarrkirche (Egidienplatz 12). Die Kirche brannte 1696 sowie im Zweiten Weltkrieg völlig aus. 2. Bestandsgeschichte Die im Staatsarchiv Nürnberg vorhandenen elf Urkunden des St. Egidienklosters in Nürnberg stammen von 1414 bis 1487. Es handelt sich folglich nur um einen kleinen Bruchteil der einstigen Überlieferung. Ergänzend sind hier Kopialbücher usw. heranzuziehen. Die Regestierung erarbeitete der Archivar Dr. Artur Brabant im Jahre 1906. Im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts zur Retrokonversion archivischer Findmittel wurde das handschriftliche Urkundenrepertorium im Jahre 2010 von Frau Marina Heller in die Datenbank "FAUST" eingegeben. Bearbeitungen und die Eingabe der Orts- und Personenregister nahm Dr. Daniel Burger vor. 3. Literaturhinweise Wendehorst, Alfred: Egidienkloster, in: Stadtlexikon Nürnberg 2. Aufl. 2000, S. 233. Pfeiffer, Gerhard: Die Anfänge der Egidienkirche zu Nürnberg. Ein Beitrag zur ältesten Stadtgeschichte, in: MVGN 37 (1940), S. 254-308. Zankl, Hans Ludwig: Die mittelalterliche Egidienkirche zu Nürnberg, in: Beiträge zur fränkischen Kunstgeschichte 5, Erlangen 1935, S. 1-68. Hemmerle, Josef: Die Benediktinerklöster in Bayern, in: Bayerische Heimatforschung 4, München 1951, S. 89-91. Hemmerle, Josef: Die Benediktinerklöster in Bayern (Germania Benedictina, Bd. II: Bayern), Ottobeuren 1970. Stadelmann, Walter: Der Besitz des Nürnberger Klosters St. Ägidien im Neumarkter Raum, in: Jahresbericht des Historischen Vereins für Neumarkt i.d.OPf. und Umgebung 29 (2020), S. 54-71.
Reichsstadt Nürnberg, Egidienkloster, Urkunden
11
Bestand
Urkunden
ger
Ergänzende Hinweise: in EDV komplett erfasst; Online-Findmittel vorhanden; Digitalisate online vorhanden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ
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