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Bestellung des Richterdienstes in Belum
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Enthält: Memorial des Vizegouverneurs und Generalmajors Cordt Christoph Graf von Königsmarck an die Regierung vom 3. April 1665 u.a. wegen Wiederbesetzung des vakanten Richterdienstes in Belum, mit nachfolgender Regierungsverfügung vom 6. April 1665; Notifikationsschreiben der Einwohner zu Belum an die Regierung vom 15. April 1665 zum Tod ihres Richters Hinrich Reimers und Gesuch um Präsentation einiger Personen für die Nachfolge (mit Anlage: Gesuch der Erbeingesessenen des Hausmannsstandes in der Herrschaft Neuhaus an die Regierung vom 8. Oktober 1663 um Bestätigung ihrer Privilegien, mit beigefügten Privilegien des Amtes Neuhaus und Gravamina); Schreiben der Einwohner zu Belum vom 13. Juni 1665 mit Präsentation von Peter Rabe, Hein Wisch und Jürgen Stubbe für das Richteramt; Regierungsprotokoll vom 13. Juni 1665; Gesuch der Einwohner vom 5. Juli 1665 um schnelle Bestallung eines Richters und interimistische Berufung des Einnehmers Peter Rabe; Vorladung Rabes vom 2. September und Regierungsprotokoll vom 7. September 1665 über die interimsweise Bestallung Rabes zum Richter in Belum
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1663
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1663
Königsmarck, Cordt Christoph Graf von, Vizegouverneur, Generalmajor Reimers, Hinrich, Richter, Belum Rabe, Peter, Einnehmer u. Richter, Belum Wisch, Hein, Belum Stubbe, Jürgen, Belum
Richterdienst, Belum Privilegien, Neuhaus, Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.