Hat die Landtagswahl Baden-Württemberg 1972 wegen der Ostverträge bundes-, gar weltpolitische Bedeutung?
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 D721014/105
6026855
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/003 Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974
Chronik der Woche Baden-Württemberg SDR 1971-1974 >> 1972 >> April
08.04.1972
(O-Ton) Hermann Schlapp, Dr., Bonner Korrespondent des Schweizer Radios und der Basler Nachrichten: Die Bedeutung der Landtagswahl Baden-Württemberg 1972: Innenpolitischer Test, Existenzkampf der FDP, ohne absolute Mehrheit der CDU Schwierigkeiten für Rainer Barzel - Außenpolitisch Wirkung auf Schicksal der Ostverträge, FDP auch in Bonn gefährdet, womöglich Überläufer zur CDU, womöglich Ablehnung der Ostverträge / Risiko des Rückfalls in den Kalten Krieg / Schwäche der Ostpolitik: Die Regierung Willy Brandt/Walter Scheel hat ihre schmale parlamentarische Basis nicht richtig eingeschätzt, Ostpolitik im Ansatz richtig, aber zu eilig durchgeführt, problematisch auch für Europa / Der Wähler bei einer Landtagswahl, die eine weltpolitische Entscheidung fordert / Interesse des Auslands an der Wahl / Die NPD: Protestwähler, auf Schockeffekt aus, keine dauerhafte Basis, jede westeuropäische Nation hat radikalen, rechtsradikalen Bodensatz, in der BRD ganz besonders gering / Der Linksradikalismus ist ernst zu nehmen / Seine Wahlprognose / (8'65)
Musik, Bundesligaergebnisse (2'00)
Musik, Bundesligaergebnisse (2'00)
0:12:00; 0'12
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Chronik Baden-Württemberg
Baden-Württemberg
Außenpolitik
BRD: Ostpolitik: Ostverträge
Innenpolitik
Internationales
Linksextremismus
Rechtsextremismus: NPD
Wahl: Landtagswahl 1972
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ