Maria Helena Haller von Hallerstein verkauft den von ihrem Vater ererbten Anteil an der Behausung gegenüber dem Rathaus am Herrenmarkt an ihre Schwägerin Maria Philippina Haller von Hallerstein.<lb/>Maria Helena Haller von Hallerstein, verkauft den von ihrem Vater Georg Burckhard Haller, des älteren geheimen Rats und Landpfleger, ererbten Anteil (= ein Achtel) an der Vorder- und Hinterbehausung gegenüber dem Rathaus am Herrenmarkt [= S 873; Hauptmarkt 28] an ihre Schwägerin Maria Philippina Haller von Hallerstein, geb. Paumgartner, die bereits die übrigen 7/8 an diesen Häusern an sich gebracht hat, um 1250 fl.<lb/>Siegler: Maria Helena Haller, Georg Christian Hüls von Rathsberg von Johann Christoph Kress von Kressenstein, beide Genannte des größeren Rats
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Maria Helena Haller von Hallerstein verkauft den von ihrem Vater ererbten Anteil an der Behausung gegenüber dem Rathaus am Herrenmarkt an ihre Schwägerin Maria Philippina Haller von Hallerstein.Maria Helena Haller von Hallerstein, verkauft den von ihrem Vater Georg Burckhard Haller, des älteren geheimen Rats und Landpfleger, ererbten Anteil (= ein Achtel) an der Vorder- und Hinterbehausung gegenüber dem Rathaus am Herrenmarkt [= S 873; Hauptmarkt 28] an ihre Schwägerin Maria Philippina Haller von Hallerstein, geb. Paumgartner, die bereits die übrigen 7/8 an diesen Häusern an sich gebracht hat, um 1250 fl.Siegler: Maria Helena Haller, Georg Christian Hüls von Rathsberg von Johann Christoph Kress von Kressenstein, beide Genannte des größeren Rats
E 4/61 Nr. 1
E 4/61 Hausarchiv Hauptmarkt
Hausarchiv Hauptmarkt
31.05.1735
Archivale
Ausstellertyp: Gerichtsfähiger
Bemerkungen: Eine Abschrift der Urkunde findet sich auch bei Lochner F5 Nr. 3/III, Nr. 44 bzw. S. 70-71.Hiermit schließe sich die Hausbriefe von S. 873. Die von der Hallerin geborne Paumgartnerin in n. 43. erwähnten 24 Dokumente sind bis auf 18. und 19. welche ich schon oben S. 60. als zu Verlust gegangen erwähnt habe, sodann bis auf 21: Abschrift Hannß Jacob Hallers Kauffbriefs über die zwo Behausungen Anno. 1591. wahrscheinlich blos Copie von n. 18. welches auch verloren und 23: Ein Attestatum von Tit. Herrn Burckhard Albrecht Hallern, daß seine Frau Gemahlin die Helffte der Behaußung mit ihrem eigenen Geld erkauffet. de dato 22 April 1732. alle vorhandenen. Sub 20. sind drei mit a. b. c. vereiniget. Am 31 Oktober 1798 kaufte es Johann Caspar Falcke, dessen Hausbrief aber entweder nicht mehr vorliegt oder mir nich mitgetheilt wurde. Das Verzeichnis über die 24 ersten Numern ließ die Maria Philippina Hallerin anfertigen und setzte ihren Namen wie bei dem Verkaufbrief von 1 Juli 1737 darunter. Spätere Handschriften haben als n. 25 a., b. und 26. die Kaufbriefe des von der Heyden und des Falck ebenfalls noch regestirt. Jch erhielt sie am 24 Juni 1851 gegen 4 Uhr und bedingte sie am 4 Juli 1851 kurz vor 6 Uhr P. N. Nachträgliche Bemerk. Der Kaufbrief von 1753, wahrscheinlich als es Jmhöfisch wurde, ging verloren Wenigstens wurde er als Johann Caspar Falcke und seine Frau Maria Catharina Felicitas Falckin es kauften vermißt und am 7 December 1798 im Jntelligenz (Frag und Anzeige) blatt ausgeschrieben und wenn er nicht binnen 45 Tagen eingeliefert würde mortificirt. An die Falkischen Eheleute wurde es von der Kriegsräthin Maria Magdalena Jmhof verkauft [Anmerkungen Lochner].
Siegel, Befest., Zust.: Petschaftssiegel aus rotem Lack (Haller) und 2 papierüberlegte Wachssiegel aufgedrückt.Papierurkunde, auf Stempelpapier, mit blauseidenem Faden geheftet, der unter den beiden Genannten Siegeln die auf Papier in Oblaten gedruckt sind, wegläuft.
Sprache: deutsch
Indexbegriff Ort: Ausstellungsort: Nürnberg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/61 - Hauptmarkt
Bemerkungen: Eine Abschrift der Urkunde findet sich auch bei Lochner F5 Nr. 3/III, Nr. 44 bzw. S. 70-71.Hiermit schließe sich die Hausbriefe von S. 873. Die von der Hallerin geborne Paumgartnerin in n. 43. erwähnten 24 Dokumente sind bis auf 18. und 19. welche ich schon oben S. 60. als zu Verlust gegangen erwähnt habe, sodann bis auf 21: Abschrift Hannß Jacob Hallers Kauffbriefs über die zwo Behausungen Anno. 1591. wahrscheinlich blos Copie von n. 18. welches auch verloren und 23: Ein Attestatum von Tit. Herrn Burckhard Albrecht Hallern, daß seine Frau Gemahlin die Helffte der Behaußung mit ihrem eigenen Geld erkauffet. de dato 22 April 1732. alle vorhandenen. Sub 20. sind drei mit a. b. c. vereiniget. Am 31 Oktober 1798 kaufte es Johann Caspar Falcke, dessen Hausbrief aber entweder nicht mehr vorliegt oder mir nich mitgetheilt wurde. Das Verzeichnis über die 24 ersten Numern ließ die Maria Philippina Hallerin anfertigen und setzte ihren Namen wie bei dem Verkaufbrief von 1 Juli 1737 darunter. Spätere Handschriften haben als n. 25 a., b. und 26. die Kaufbriefe des von der Heyden und des Falck ebenfalls noch regestirt. Jch erhielt sie am 24 Juni 1851 gegen 4 Uhr und bedingte sie am 4 Juli 1851 kurz vor 6 Uhr P. N. Nachträgliche Bemerk. Der Kaufbrief von 1753, wahrscheinlich als es Jmhöfisch wurde, ging verloren Wenigstens wurde er als Johann Caspar Falcke und seine Frau Maria Catharina Felicitas Falckin es kauften vermißt und am 7 December 1798 im Jntelligenz (Frag und Anzeige) blatt ausgeschrieben und wenn er nicht binnen 45 Tagen eingeliefert würde mortificirt. An die Falkischen Eheleute wurde es von der Kriegsräthin Maria Magdalena Jmhof verkauft [Anmerkungen Lochner].
Siegel, Befest., Zust.: Petschaftssiegel aus rotem Lack (Haller) und 2 papierüberlegte Wachssiegel aufgedrückt.Papierurkunde, auf Stempelpapier, mit blauseidenem Faden geheftet, der unter den beiden Genannten Siegeln die auf Papier in Oblaten gedruckt sind, wegläuft.
Sprache: deutsch
Indexbegriff Ort: Ausstellungsort: Nürnberg
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: E 4/61 - Hauptmarkt
Falcke, Johann Caspar
Falcke, Maria Katharina Felicitas (Ehefrau Johann Caspar)
Haller, Burckhard
Haller, Burkhard Albrecht
Haller, Georg Burkhard (sel)
Haller, Hans Jacob
Imhoff, Maria Magdalena
Paumgartner, Maria Philippina
Aussteller: Haller, Maria Helena
Empfänger: Haller, Maria Philippina (geb. Paumgartner, Ehefrau Burkhard Albrecht)
Siegler: Hülß, Georg Christian
Siegler: Kress, Johann Christof
Siegler: Haller, Maria Helena
Hallerstein
Hauptmarkt 28
Herrenmarkt, am
Kressenstein
Rathaus, gegenüber dem
Rathsberg
S 873
Verkauf
Geheimrat
Landpfleger
Anteil
Hinterbehausung, Vorderbehausung
Rat, Größerer
Petschaftssiegel
Wachssiegel
Siegel
Genannte
Schwägerin
Kaufbrief
Intelligenzblatt
Kriegsrätin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ