E 421 Kunstverein Tübingen (Bestand)
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E 421
Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik) >> E: Fremdprovenienzen
1954-1982
Form und Inhalt: Der Bestand wurde als Geschenk vom Kunstverein Tübingen, stellvertretend von Prof. Setzler, an das Stadtarchiv übergeben. Er enhält 10 Kartons mit insgesamt 41 Faszikeln. Der Bestand enthält Dokumente seit der Gründung des Kunstvereins (1956) bis Anfang der 1970er Jahre. Darin enthalten sind vor allem Dokumente zu den durchgeführten Ausstellungen sowie Protokolle der Mitgliederversammlungen und Korrespondenzen des Vorstandes mit Künstlern und den eigenen Mitgliedern. Da der Verein unter Kurt Hafner zeitweise in Personalunion mit dem Künstlerbund geführt wurde, ist bei wenigen Stücken auch eine Provenienz "Künstlerbund" nicht ganz auszuschließen. Die Archivalien wurden 2011 von Torsten Rüther im Rahmen eines Praktikums geordnet und verzeichnet. Nachtrag von 2012. Nachtrag von 2014 über weitere Unterlagen die von Professor Setzler übergeben wurden (E421/44). Weitere Unterlagen wurden zwecks besserer Lagerung in andere Bestände eingereiht: Ugge Bärtle Fotos (zu D150/Planschrank 278 genommen), Ann Arbor-Fotos von Manfred Grohe (zu D150/ Planschrank 279), Tübingen Fotos von Manfred Grohe, Ausstellung in Ann Arbor (zu D150/Planschrank 280 genommen), Dias (D150/Dia 4477-4784), VHS-Kassetten (BIKA Video 69/1a-3a, Video 70a-72a, Video 170-172).
Hinweis: Der künstlerische Nachlass des Vereins wurde von Herrn Setzler im Jahr 2014 dem Stadtmusuem übergeben (vgl. Bericht im Schwäbischen Tagblatt vom 18. Dezember 2014); die Plakate des Vereins und jüngere Akten befinden sich noch beim Verein (Email-Auskunft Herr Setzler im Dezember 2014).
Nachtrag 2015: Die o.g. Ausstellungsplakate (teils "Künstlerbund", teils "Kunstverein", auch gemeinsame Ausstellungen beider Vereine oder ohne Angabe) und diese Akten wurden von Prof. Setzler im Februar 2015 dem Stadtarchiv übergeben (Zugang 2015/10). Die Akten dieses Zugangs sind am Ende des Bestandes unverzeichnet abgelegt. Die Plakate wurden in die Plakatsammlung in vier Mappen unter D20/162-165 eingereiht.
Im Zugang 2015/10 befand sich ein Konvolut mit Entwürfen für ein neues Eberhardsdenkmal [1979], das in die Fotosammlung D150/Planschrank 284 eingereiht wurde.
Nachtrag 2016: Ein weiterer Zugang von Akten (10 Ordner) wurde dem Stadtarchiv Ende 2015 übergeben (Zugang 2016/05 ebenfalls unverzeichnet am Ende des Bestandes abgelegt).
Hinweis: Der künstlerische Nachlass des Vereins wurde von Herrn Setzler im Jahr 2014 dem Stadtmusuem übergeben (vgl. Bericht im Schwäbischen Tagblatt vom 18. Dezember 2014); die Plakate des Vereins und jüngere Akten befinden sich noch beim Verein (Email-Auskunft Herr Setzler im Dezember 2014).
Nachtrag 2015: Die o.g. Ausstellungsplakate (teils "Künstlerbund", teils "Kunstverein", auch gemeinsame Ausstellungen beider Vereine oder ohne Angabe) und diese Akten wurden von Prof. Setzler im Februar 2015 dem Stadtarchiv übergeben (Zugang 2015/10). Die Akten dieses Zugangs sind am Ende des Bestandes unverzeichnet abgelegt. Die Plakate wurden in die Plakatsammlung in vier Mappen unter D20/162-165 eingereiht.
Im Zugang 2015/10 befand sich ein Konvolut mit Entwürfen für ein neues Eberhardsdenkmal [1979], das in die Fotosammlung D150/Planschrank 284 eingereiht wurde.
Nachtrag 2016: Ein weiterer Zugang von Akten (10 Ordner) wurde dem Stadtarchiv Ende 2015 übergeben (Zugang 2016/05 ebenfalls unverzeichnet am Ende des Bestandes abgelegt).
4,4 lfd. m
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:21 MESZ