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Reduktion der an den Stader Syndikus Gerhard Hermann
Hintze donierten Vikarie und Länderei bei der Kirche in
Bützfleth, die Helle genannt
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 2 Reduktion der donierten Güter
1684-1687
Enthält: Gesuch des Theologiestudenten Hinrich Hintze an die Regierung vom 17. Juni 1684 um Schutz im Besitz der an seinen verstorbenen Vater Gerhard Hermann Hintze zu Studienzwecken donierten Vikarie (mit Anlagen: erzbischöflicher Kollationsbrief für Gerhard Hermann Hintze vom 18. November 1636 (lat.), Konfirmationsbrief der Königin Christina für Hintze vom 18. September 1649, königlicher Donationsbrief vom 18. Mai 1653); protokolliertes Gesuch des Hinrich Hintze beim Lehntag am 1. Juli 1684 um Bestätigung; Gesuche Hintzes vom 28. Oktober 1684, 20. März, 10. April und 21. Mai 1685 um Schutz bei Hebung der Pachtgelder von dem Pächter der Bützflether Länderei, Johann Daberhal, und Aufhebung der Exekution durch den Kommissar Andreas Scharnhorst; Gesuche Hintzes vom 29. April, 18. und 26. November 1687 um Wiedereinräumung der Länderei oder Erstattung der Verbesserungskosten; Bericht Scharnhorsts zur Länderei (o.D., 1687); Berichte des Dr. Joachim Grundt, Hintzes Stiefvater, an die Regierung vom 31. Januar 1687 und Gesuche um Beibehaltung der Länderei
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1636
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1653
Hintze, Gerhard Hermann, Syndikus, Stade, Donation Hintze, Hinrich, Theologiestudent Christina, Königin von Schweden Daberhal, Johann, Pächter, Länderei, Bützfleth Scharnhorst, Andreas, Land- u. Kriegskommissar Grundt, Joachim, Dr., Stade
Bützfleth, Vikarie u. Länderei, Reduktion
Reduktion, Vikarie u. Länderei, Bützfleth Kirchenländerei, Bützfleth, Reduktion Lehntag, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.