Kläger: Friedrich von Eyben, RKG-Assessor zu Wetzlar, dann königlicher Kanzler des Herzogtums Holstein, namens seiner Frau Georgine Henriette Dorothe, geb. Freiin von Schlitz genannt von Görtz, und Hieronymus Wigand von Laffert, Geheimrat, zu Hamburg, namens seiner Kinder aus der Ehe mit Juliane Philippine Eustachie, geb. Freiin von Schlitz genannt von Görtz, Beklagter: Johann Friedrich Jensen, Hofgerichtsadvokat zu Kiel, als im Konkurs über das Gut Kronshagen bestellter "Contradictor", Nebenbeklagter: der Herzog von Holstein-Gottorf, Prozessvertreter: Dr. Johann Jacob Zwierlein, Lizentiat der Rechte Simon Henrich Gondela, Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich, Dr. Johann Paul Besserer, Lizentiat der Rechte Gotthard Johann Hert, Dr. Johann Wilhelm Ludolf, Streitgegenstand: Streit um die Berechtigung und Priorität von Gläubigerforderungen gegen Graf Heinrich zu Reventlow, Gutsbesitzer zu Kronshagen, Kollmar und Rantzau, Reichshofrat und kaiserlicher Kammerherr, Probst zu Uetersen
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Kläger: Friedrich von Eyben, RKG-Assessor zu Wetzlar, dann königlicher Kanzler des Herzogtums Holstein, namens seiner Frau Georgine Henriette Dorothe, geb. Freiin von Schlitz genannt von Görtz, und Hieronymus Wigand von Laffert, Geheimrat, zu Hamburg, namens seiner Kinder aus der Ehe mit Juliane Philippine Eustachie, geb. Freiin von Schlitz genannt von Görtz, Beklagter: Johann Friedrich Jensen, Hofgerichtsadvokat zu Kiel, als im Konkurs über das Gut Kronshagen bestellter "Contradictor", Nebenbeklagter: der Herzog von Holstein-Gottorf, Prozessvertreter: Dr. Johann Jacob Zwierlein, Lizentiat der Rechte Simon Henrich Gondela, Dr. Johann Philipp Gottfried von Gülich, Dr. Johann Paul Besserer, Lizentiat der Rechte Gotthard Johann Hert, Dr. Johann Wilhelm Ludolf, Streitgegenstand: Streit um die Berechtigung und Priorität von Gläubigerforderungen gegen Graf Heinrich zu Reventlow, Gutsbesitzer zu Kronshagen, Kollmar und Rantzau, Reichshofrat und kaiserlicher Kammerherr, Probst zu Uetersen
LASH, Abt. 390 Nr. 122
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar
Abt. 390 Reichskammergericht zu Speyer bzw. Wetzlar >> 1 Prozessakten
1751-1765
Enthält: Justizkanzlei zu Kiel 1751, RKG 1751-1765; Vergleich von 1731 zwischen dem Grafen Heinrich zu Reventlow und den Geschwistern Görtz unter anderem über die Herausgabe von Dokumenten aus der Vormundschaftsführung (Q 13, Beilage B); Aktenstücke aus dem Konkursverfahren über das Gut Kronshagen 1732-1740 (Q 13, Beilage A, Q 17, 30, 37); Vergleich von 1732 zwischen den Geschwistern von Görtz und dem Freiherrn Detlef von Reventlow zu Schmoel und Hohenfelde, königlicher Geheimrat, Probst des Klosters zu Schleswig, als Erbe des Grafen Heinrich zu Reventlow (Q 13, Beilage C); Aktenstücke aus der Appellation der Magdalene Henningie (Baronin) von Qualen an das RKG 1756-1761 in ihrem Streit mit Dr. Winckler als Contradictor beim Konkursverfahren über Kronshagen (Q 45-46); gutachterliche Äußerung des Friedrich Rudolf Pauli zu Kiel 1744 über den Streit um die Schriftliche Prozessführung in dem Prozess Mancken contra Gutzmer (siehe Abt. 390 Nr. 267, Q 26)
Verzeichnung
siehe auch Abt. 390 Nr. 123, 429, 467 - 469, 534a, Abt. 390 Nr. 267
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:59 MEZ