Ludwig Schnöd, Rat und Bürger zu Ulm, und seine Ehefrau Katharina Schleicher verkaufen mit Zustimmung von Katharinas Schwager David Weickmann den Verwaltern der Karg'schen Stiftung zu Ulm, Wilhelm Krafft d. Ä. und Georg Roth zu Reutti, beide Räte zu Ulm, für 320 fl. einen jährlichen Zins von 16 fl. Dieser setzt sich zusammen aus 1) 5 fl. aus der Selde Jörg Baumackers zu Bermaringen mit allem Zubehör, 2) 5 fl. aus dem Erbgut des Martin Klotz von Wain und 3) 6 fl. aus dem Gut des Jakob Klotz, Sohn des Martin Klotz, zu Wain.
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Ludwig Schnöd, Rat und Bürger zu Ulm, und seine Ehefrau Katharina Schleicher verkaufen mit Zustimmung von Katharinas Schwager David Weickmann den Verwaltern der Karg'schen Stiftung zu Ulm, Wilhelm Krafft d. Ä. und Georg Roth zu Reutti, beide Räte zu Ulm, für 320 fl. einen jährlichen Zins von 16 fl. Dieser setzt sich zusammen aus 1) 5 fl. aus der Selde Jörg Baumackers zu Bermaringen mit allem Zubehör, 2) 5 fl. aus dem Erbgut des Martin Klotz von Wain und 3) 6 fl. aus dem Gut des Jakob Klotz, Sohn des Martin Klotz, zu Wain.
E Krafft Urkunden, 367
unverz.
E Krafft Urkunden Patrizierarchiv Krafft Urkunden
Patrizierarchiv Krafft Urkunden >> 4. Stiftungen und Pfründen >> Karg'sche Stiftung
1595 Dezember 12.
Archivale
Siegelbefund: 2 Sg. anh., fehlen
Rückvermerke: "Übergabbrieff herrn Ludwig Schnöden gegen der herrn Kargen stifftungsverwalter pro 320 fl. hauptgut und 16 fl. jerlichs zins"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Anmerkungen: Sonderformat
Siegler: 1) A.
2) David Weickmann
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Rückvermerke: "Übergabbrieff herrn Ludwig Schnöden gegen der herrn Kargen stifftungsverwalter pro 320 fl. hauptgut und 16 fl. jerlichs zins"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Anmerkungen: Sonderformat
Siegler: 1) A.
2) David Weickmann
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International