Kaiser Leopold gebietet auf Klage der Grafen Ludwig Ernst, Friedrich Eberhard und Gustav Axel von Löwenstein-Wertheim-Virneburg beim Reichskammergericht unter Strafe von 10 Mark lötigem Gold den Brüdern [Johann] Ludwig und Wolfgang Heinrich (Wolf Henrich), Grafen von Isenburg und Büdingen, die Kläger in den Besitz der Pfandgüter einzuweisen, die Graf Wolfgang Heinrich von Isenburg-Büdingen für einen von Gräfin Anna Maria zu Stolberg-Königstein, geb. Wild und Rheingräfin [Ehefrau des Grafen Ludwig Georg von Stolberg-Ortenberg und Großmutter der Kläger], aufgenommenen Kredit über 2000 Gulden verschrieben hat. Außerdem werden die Beklagten geladen und zitiert, 30 Tage nach Zustellung des Schriftstücks auf dem Reichskammergericht zu erscheinen.