Alfred Nitschke (1898-1960)
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Tektonik
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Tektonikbeschreibung: Geb. 1.8.1898 in Freiburg/Br.; 1917-1922 Studium der Ev. Theologie und Medizin in Freiburg/Br. und Heidelberg; 1922 Staatsexamen Freiburg/Br.; 1928 Habilitation; 1922-1924 Assistenzarzt an der Inneren Universitätsklinik Breslau, 1924-1927 an der Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses (Altona/Hamburg, 1927 an der Universität Freiburg, 1928-1933 Wechsel in die Pädiatrie; 1929 Oberarzt; 1928 PDoz, 1933 apl. Professor für Kinderheilkunde in Freiburg; 1933-1937 Direktor der Kinderklinik Berlin-Lichtenberg; 1938-1946 o. Prof. und Direktor der Universitätskinderklinik in Halle/Saale, 1946-1948 in Mainz, 1948-1960 o. Prof. und Direktor der Universitätskinderklinik Tübingen; 1949-1952 Direktor des Leibniz Kollegs Tübingen; 1960 Rektor; gest. 19.10.1960 in Tübingen.
Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle/Saale, der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Wiesbaden.
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (in Auswahl):
UAT S 34/21: Dr. Maria Nitschke, Tonband vom 12.02.1981
Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle/Saale, der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und der Naturwissenschaftlichen Gesellschaft Wiesbaden.
Sonstige Überlieferung im Universitätsarchiv (in Auswahl):
UAT S 34/21: Dr. Maria Nitschke, Tonband vom 12.02.1981
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:03 MEZ