Bitt- und Empfehlungsschreiben an den Kaiser Enthält: u. a. Empfehlungsschreiben des Kurfürsten August von Sachsen für Moritz von Sebottendorf, Sohn des Reichspfennigmeisters und sächsischen Rates Tam von Sebottendorf, für eine Stelle am kaiserlichen Hof 1576; Bittschreiben des Waldemar von Hassenstein und Lobbowitz an Kaiser Rudolf II. um Einräumung des Gutes Schwendingen und anderer weiblicher Lehen seines auf Lebenszeit gefänglich eingezogenen Schwagers Hans Schenk von Schenkenstein 1579; Kaiser Rudolf II. an den Kardinal von Lothringen wegen Matthias Colinet 1594; Kredenzschreiben des Herzogs Karl von Lothringen 1598; Franz Kardinal von Dietrichstein wegen Bernhardus Ederus; Bitte König Christians von Dänemark an den Kaiser, den kaiserlichen Botschafter in Spanien anzuweisen, dem dänischen Reichsrat und Verwalter der deutschen Kanzlei Heinrich Ramelt bei der Eintreibung einer aus einem Schiffsverkauf herrührenden Restschuld behilflich zu sein 1599; Herzog Johann Friedrich zu Stettin wegen Elisabeth Schlichtkroßen 1599; Erzherzog Ferdinand wegen Theodosius Rossi 1599; Abt Balthasar von Fulda an den Kaiser wegen Verpfändung des Amtes, Klosters und der Stadt Vacha 1604; Hans Schroll, Bürger und Tuchmacher zu Schönberg wegen Freigabe von Geldern, die für seine Stiefkinder beim Rat hinterlegt worden sind 1601
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Bitt- und Empfehlungsschreiben an den Kaiser Enthält: u. a. Empfehlungsschreiben des Kurfürsten August von Sachsen für Moritz von Sebottendorf, Sohn des Reichspfennigmeisters und sächsischen Rates Tam von Sebottendorf, für eine Stelle am kaiserlichen Hof 1576; Bittschreiben des Waldemar von Hassenstein und Lobbowitz an Kaiser Rudolf II. um Einräumung des Gutes Schwendingen und anderer weiblicher Lehen seines auf Lebenszeit gefänglich eingezogenen Schwagers Hans Schenk von Schenkenstein 1579; Kaiser Rudolf II. an den Kardinal von Lothringen wegen Matthias Colinet 1594; Kredenzschreiben des Herzogs Karl von Lothringen 1598; Franz Kardinal von Dietrichstein wegen Bernhardus Ederus; Bitte König Christians von Dänemark an den Kaiser, den kaiserlichen Botschafter in Spanien anzuweisen, dem dänischen Reichsrat und Verwalter der deutschen Kanzlei Heinrich Ramelt bei der Eintreibung einer aus einem Schiffsverkauf herrührenden Restschuld behilflich zu sein 1599; Herzog Johann Friedrich zu Stettin wegen Elisabeth Schlichtkroßen 1599; Erzherzog Ferdinand wegen Theodosius Rossi 1599; Abt Balthasar von Fulda an den Kaiser wegen Verpfändung des Amtes, Klosters und der Stadt Vacha 1604; Hans Schroll, Bürger und Tuchmacher zu Schönberg wegen Freigabe von Geldern, die für seine Stiefkinder beim Rat hinterlegt worden sind 1601
NLA ST, Rep. 32, Nr. 179
Rep. 32 I Nr. 179
NLA ST, Rep. 32 Erskein'sche Aktensammlung ("Stader Reichsarchiv")
Erskein'sche Aktensammlung ("Stader Reichsarchiv") >> 1 Akten der Reichskanzlei in Prag und Wien 1431-1648 >> 1.9 Angelegenheiten des Hauses Habsburg
1576 - 1628
Verzeichnung
August, Kurfürst von Sachsen
Balthasar, Abt von Fulda
Christian, König von Dänemark
Colinet, Matthias
Diedrichstein, Franz von, Kardinal, Bischof von Olmütz
Ederus, Bernhardus
Ferdinand, Erzherzog
Hassenstein und Lobkowitz, Waldemar von
Johann Friedrich, Herzog zu Stettin
Karl, Herzog von Lothringen
Lothringen, Kardinal
Ramelt, Heinrich, dänischer Reichsrat u. Verwalter d. deutschen Kanzlei
Rossi, Theodosius
Rudolf II., Kaiser
Schenk von Schenkenstein, Hans
Schlichtkroßen, Elisabeth
Schroll, Hans, Bürger und Tuchmacher aus Schönberg
Sebottendorf, Moritz von
Sebottendorf, Tam von, Reichspfennigmeister und sächsischer Rat
Fulda, Abtei
Lothringen, Herzog
Schwendingen, Gut
Schönberg, Bürger und Tuchmacher Hans Schroll
Spanien, kaiserlicher Botschafter
Stettin, Herzog Johann Friedrich von
Vacha, Kloster, Verpfändung
Vacha, Stadt, Verpfändung
Schiffsverkauf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
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- 1 Akten der Reichskanzlei in Prag und Wien 1431-1648 (Gliederung)
- 1.9 Angelegenheiten des Hauses Habsburg (Gliederung)