Kurfürst Karl Theodor erteilt dem Franz Borgias Julius Freiherrn von Zedtwitz, Kammerer, Generalmajor der Infanterie, Kommandant der Hauptstadt München, Komtur des Ritterordens St.Georg, und seiner Deszendenz (Anwalt: Adam Joseph Daniel Freiherr von Froschheim, Regierungsrat zu Amberg) die Koinvestitur auf folgende Lehen der Landgrafschaft Leuchtenberg (Lehenpropstamt Pfreimd): Sitz und Hofmark "Unternschönreith" (Schönreuth, St. Kemnath, Lkr. Tirschenreuth) sowie den dritten Teil des großen Zehnts daselbst und zu Anzenberg (St. Kemnath, Lkr. Tirschenreuth), wie sie die Leneysen (Loneisen) bis zu ihrem Aussterben innehatten und die 1693 zu einem durchgehenden männlichen und weiblichen Erblehen umgewandelt wurden, welche derzeit noch Moriz Ferdinand von Moser auf Haslau durch Belehnung von 1778 und 1779 innehat
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Kurfürst Karl Theodor erteilt dem Franz Borgias Julius Freiherrn von Zedtwitz, Kammerer, Generalmajor der Infanterie, Kommandant der Hauptstadt München, Komtur des Ritterordens St.Georg, und seiner Deszendenz (Anwalt: Adam Joseph Daniel Freiherr von Froschheim, Regierungsrat zu Amberg) die Koinvestitur auf folgende Lehen der Landgrafschaft Leuchtenberg (Lehenpropstamt Pfreimd): Sitz und Hofmark "Unternschönreith" (Schönreuth, St. Kemnath, Lkr. Tirschenreuth) sowie den dritten Teil des großen Zehnts daselbst und zu Anzenberg (St. Kemnath, Lkr. Tirschenreuth), wie sie die Leneysen (Loneisen) bis zu ihrem Aussterben innehatten und die 1693 zu einem durchgehenden männlichen und weiblichen Erblehen umgewandelt wurden, welche derzeit noch Moriz Ferdinand von Moser auf Haslau durch Belehnung von 1778 und 1779 innehat
FA Cammerloher, BayHStA, FA Cammerloher 8
FA Cammerloher Familienarchiv Cammerloher
Familienarchiv Cammerloher >> II. Belehnungsurkunden
1789
Familienarchiv Cammerloher
Perg.
Urkunden
ger
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: München
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1789
Monat: November
Tag: 12
Äußere Beschreibung: Original, Pergament, die vierzeilige Intitulatio in Kupfer gestochen; Unterschriften von Kurfürst Carl Theodor, Kreitdmayr und Carl Freiherrn von Aretin; Sekretsiegel (gebrochen) des Obersten Lehenhofs in Holzkapsel an Pergamentstreifen angehängt; Rückvermerk: ... das untere Lehenguth Schönreuth
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Sprache: dt.
Ausstellungsort: München
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1789
Monat: November
Tag: 12
Äußere Beschreibung: Original, Pergament, die vierzeilige Intitulatio in Kupfer gestochen; Unterschriften von Kurfürst Carl Theodor, Kreitdmayr und Carl Freiherrn von Aretin; Sekretsiegel (gebrochen) des Obersten Lehenhofs in Holzkapsel an Pergamentstreifen angehängt; Rückvermerk: ... das untere Lehenguth Schönreuth
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Aretin, Carl von
Bayern, Kurfürst Karl Theodor
Froschheim, Adam Joseph Daniel von
Kreittmayr
Leneysen (Loneisen)
Moser, Moritz Ferdinand von
Zedwitz, Franz Borgias Julius von
Amberg
Anzenberg (Lkr. Tirschenreuth)
Kemnath (Lkr. Tirschenreuth)
Leuchtenberg (Landgrafschaft)
München
Pfreimd (Lkr. Schwandorf)
Schönreuth (Lkr. Tirschenreuth)
Unterschönreuth (Lkr. Tirschenreuth)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
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