Ehevertrag zwischen dem verwitweten Ratsherren und Pflegamtsverwalter Michael Glöcklen und der ledigen Veronika Nunner. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Regina geborene Hämmerle die mit dem Kaufmann Johann Heinrich Müller verheiratete Tochter Rosina Christina sowie die bereits verstorbene Tochter Katharina Margarete, die mit Daniel Waidle verheiratet war. Beide Töchter haben bei ihrer Verheiratung den väterlichen Erbteil bereits erhalten. Der Vertrag wird im Beisein des Pflegamtsknechts Johann Daniel Caspari und des Rathausammanns Johann Melchior Veil als Pfleger der Braut sowie des Stadtschreibers Philipp Adolf Glöcklen als Beistand des Bräutigams geschlossen.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Ratsherren und Pflegamtsverwalter Michael Glöcklen und der ledigen Veronika Nunner. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Regina geborene Hämmerle die mit dem Kaufmann Johann Heinrich Müller verheiratete Tochter Rosina Christina sowie die bereits verstorbene Tochter Katharina Margarete, die mit Daniel Waidle verheiratet war. Beide Töchter haben bei ihrer Verheiratung den väterlichen Erbteil bereits erhalten. Der Vertrag wird im Beisein des Pflegamtsknechts Johann Daniel Caspari und des Rathausammanns Johann Melchior Veil als Pfleger der Braut sowie des Stadtschreibers Philipp Adolf Glöcklen als Beistand des Bräutigams geschlossen.
A Urk. Heiratsverträge, 191
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1795 September 17.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Michael Glöcklen und Veronika Nunner
Siegler: Die Ratsherren Hieronimus Eitel von Schermar, Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] und Georg Ludwig Strauß, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: Nr. 16 (18. Jh.); N. 171 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 31. Mai 1795
2. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 17. September 1795
Datum: So geschehen Ulm, den 17 septembris 1795.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Michael Glöcklen und Veronika Nunner
Siegler: Die Ratsherren Hieronimus Eitel von Schermar, Johann Jakob Schad von Mittelbiberach [Lkr. Biberach] und Georg Ludwig Strauß, Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: Nr. 16 (18. Jh.); N. 171 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilagen:
1. Entwurf des Vertrags vom 31. Mai 1795
2. Inventar über den von der Braut in die Ehe gebrachten Besitz vom 17. September 1795
Datum: So geschehen Ulm, den 17 septembris 1795.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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