Klostervogt Johann Stenwarde überläßt mit Zustimmung seines Bruders Nicolaus letztwillig einen halben Acker in der Marsch bei Steinbek zu gleichen Teilen der Vikarie der Kalandsbrüder in der St. Petri Kirche in Hamburg und der von dem Knappen Henneke Hummersbutle zu Reinbek gestifteten Vikarie. das betreffende Grundstück hat der Aussteller von Werner von Steinbek gekauft, es wird jetzt von dem Bauern Stenloghe (Stellau) in Steinbek bewirtschaftet. Derzeitige Inhaber der genannten Vikarien: Konrad von Eppense und Johann von Bremen. Zeugen: Heinrich Witte Propst in Reinbek, Heinrich Kusvelt, Domherr zu Hamburg, Bruno von Steinbek, Nicolaus Bocberghe et Vicko Putferken. d. d. Reynebeke 1350, feria quinta post festum b. Bartholomei apost.
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Klostervogt Johann Stenwarde überläßt mit Zustimmung seines Bruders Nicolaus letztwillig einen halben Acker in der Marsch bei Steinbek zu gleichen Teilen der Vikarie der Kalandsbrüder in der St. Petri Kirche in Hamburg und der von dem Knappen Henneke Hummersbutle zu Reinbek gestifteten Vikarie. das betreffende Grundstück hat der Aussteller von Werner von Steinbek gekauft, es wird jetzt von dem Bauern Stenloghe (Stellau) in Steinbek bewirtschaftet. Derzeitige Inhaber der genannten Vikarien: Konrad von Eppense und Johann von Bremen. Zeugen: Heinrich Witte Propst in Reinbek, Heinrich Kusvelt, Domherr zu Hamburg, Bruno von Steinbek, Nicolaus Bocberghe et Vicko Putferken. d. d. Reynebeke 1350, feria quinta post festum b. Bartholomei apost.
LASH, Urk.-Abt. 120 Nr. 34
Urk.-Abt. 120 Kloster Reinbek: Kloster Reinbek
Urk.-Abt. 120 Kloster Reinbek: Kloster Reinbek >> 1 Urkunden
1350
Enthält: Ausfertigung, Original, Pergament, die angehängten beiden Siegel der Brüder Stenwarde fehlen jetzt
Verzeichnung
1350 August 26
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 12:52 MEZ