I[ring] Bischof von Würzburg urkundet: nachdem durch den Tod des Bur[khard] von (1) Ebersberg (Ebersperch), Propst von St. Johann in (2) Haug in Würzburg, die Kirche in Eberstadt, Würzburger Diözese, vakant ist, haben ihm Äbtissin und Konvent den Priester Konrad für diese Kirche präsentiert und darum gebeten, diesen Priester auf diese Kirche zu investieren, mit einer Pfründe, die sich auf Rat des Propstes von Backnang, ihres Konservators, schätzungsweise auf 30 lb h beläuft, wobei die übrigen Einkünfte der Kirche gemäß der päpstlichen Erlaubnis der Äbtissin und dem Konvent zu deren gemeinsamen Nutzen vorbehalten sein sollen. Hierüber haben sie ihm die päpstliche Bulle und sodann die Urkunde des Konservators vorgelegt. Inseriert wird der Wortlaut der Bulle Papst Innozenz IV. von 1249 Dezember 23 (WUB Nr. 1135, S. 200), desgleichen die Bulle Innozenz IV. an den Konservator von 1249 Dezember 23 (WUB Nr. 1136, S. 201). Da er die päpstlichen Bullen für richtig befunden hat und diesen nicht zuwider handeln will, bestätigt er die sich auf jährlich 30 lb h belaufende Pfründe und investiert den ihm von Äbtissin und Konvent zu Oberstenfeld Präsentierten mit der Seelsorge der genannten Kirche, wobei die übrigen Einkünfte der Kirche der Äbtissin und dem Konvent von Oberstenfeld vorbehalten bleiben sollen, wie es ihnen vom Papst bewilligt worden ist. Doch so, daß der Präsentierte und Investierte ihm in geistlichen Dingen gehorsam ist, Gastung gewährt und alles tut, was von einem Pfarrer erwartet wird. (1) Wohl Ebersberg (Schloß), bei dessen Ortsadel in dieser Zeit auch sonst der Vorname Burkhard vorkommt. (2) Stift Haug in Würzburg.

Vollständigen Titel anzeigen
Landesarchiv Baden-Württemberg
Objekt beim Datenpartner
Loading...