Wetzel van Loe bekundet als Vormund von Ruprecht und Else van Calchem, Peters Kindern, für diese und für sich eine gütliche Scheidung mit Wilhelm van Calchem, seligen Herrn Arnds Sohn, und Herman Ovelacker. Letztere sollen behalten to eren erflichen afdeit das Gut geheten in dem Sacke, das Gut to Fogelhusen, den Hof an der Schavaitzpe, den Weinwachs to Konnynwinter, das Haus to Ratyngen (Ratingen), den alden bant, und nach Peters Tode 12 franken alle Jahr die Lewe Dechchen gibt von dem Roggen und 5 Mark Brabantisch, die Johann Becker gibt van dem bande dey hovet in dey ouwe. Dagegen sollen Ruprecht, Else und der Aussteller behalten to erplichen deile das Gut zu Reymbruggen, den Hof an dem Rame mit dem Buscherkampe, den Hof zu Bukhusen, den Hof zu Metzynhusen (Metzkausen, das Burglehn zu Angermunt, teyn Mark Gelder to manleyn ut dem tol to Keyserwerde, 2 Kotten zu Hukingen respektive zu Scharpeseyle, das Gut auf der Waldesauwe, das Gut auf dem Balkhone, die beide(n) letzteren Peter van Calchem zur Leibzucht hat. Die Teilung der noch nicht geteilten Güter und fahrenden Habe wird vorbehalten. Zeugen: van der Horst, Bernt Ovelacker, Johann van Elner, Renart geheyten Kessel up dem Berge, Wylhelm van Calkum, weiland Herrn Arnds Sohn, Hynrich vamme Loe, Gosswyn Zobbe van Ulenbroke, Lewe Dechchen, Bürgermeister zu Ratingen. Siegelankündigung der Gerüder vamme Loe und zweier Zeugen. dusent verhundert unde vyfteyn iar up sunte Georgii avent