Harzmann, Friedrich; zuletzt tätig gewesen als Rechtsanwalt beim Kreisgericht Annaberg (Erzgebirge), Bd. 1, 2, 3
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30465 Justizverwaltungsstelle Bezirk Karl-Marx-Stadt, Nr. 736 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
Registratursignatur: II-RA-H 02; H 2; 389
30465 Justizverwaltungsstelle Bezirk Karl-Marx-Stadt
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1932 - 1963
Enthält u. a.: Schriftwechsel des Rechtsanwalt Hugo Wilhelm Friedrich Harzmann um Ernennung zum Notar, Juni- Juli 1936.- Aufnahmegesuch in den Bund Nationalsozialistischer Deutscher Juristen, März 1934.- Antragstellung auf Zulassung zum Rechtsanwalt am Amtsgericht Annaberg / Erzgebirge und beim Landgericht Chemnitz, Juni-Juli 1947.- Schriftwechsel um die Bestellung zum Notar, Oktober 1947.- Mitteilung des Ortsblockausschusses der antifaschistischen demokratischen Blockparteien und des FDGB Annaberg (Erzgebirge) über die Unbedenklichkeit , November 1947.- Überprüfung der militärischen Vergangenheit und nazistisch positiven Beurteilung in den Personalakten, Februar 1951.- Band 3: Beschwerden über Dr. jur. Friedrich Harzmann, 1951 - 1959.
darin: : Lichtbilder
darin: : Lichtbilder
Sonstiges
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:11 MEZ