Philipp von Waldmannshausen (Waltmanßhausen) bekundet, daß Adolf Graf zu Nassau, Herr zu Wiesbaden, laut inseriertem Lehnsbrief ihn, zugleich für seinen Bruder Wilhelm, wie vorher ihren Vater Debeß von Waldmannshausen mit den Auen gegenüber von Nackenheim (Nackheym) [wie 1493 Januar 27] belehnt hat. Siegler: Philipp von Langelns, da der Aussteller zur Zeit kein eigenes Siegel hat.
Vollständigen Titel anzeigen
Philipp von Waldmannshausen (Waltmanßhausen) bekundet, daß Adolf Graf zu Nassau, Herr zu Wiesbaden, laut inseriertem Lehnsbrief ihn, zugleich für seinen Bruder Wilhelm, wie vorher ihren Vater Debeß von Waldmannshausen mit den Auen gegenüber von Nackenheim (Nackheym) [wie 1493 Januar 27] belehnt hat. Siegler: Philipp von Langelns, da der Aussteller zur Zeit kein eigenes Siegel hat.
121, U von Waldmannshausen 1508 November 27 c
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 23 Anfangsbuchstabe W >> 23.10 von Waldmannshausen
1508 November 27
Ausfertigung, Pergament, mit eigenhändiger Unterschrift, Siegel angebrochen am Pressel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: uff montag nach sant Katherinen der heiligen jungfrauen tag
Titel bitte prüfen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:08 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik)
- Gliederung (Tektonik)
- Altes Reich (Tektonik)
- Nassauische Territorien (Tektonik)
- Haus- und Lehnsarchive (Tektonik)
- Haus- und Lehnsarchive: Lehnsarchive (Bestand)
- Urkunden (Gliederung)
- 23 Anfangsbuchstabe W (Gliederung)
- 23.10 von Waldmannshausen (Gliederung)