Albrecht Bischof von Würzburg bestätigt die Errichtung einer Frühmesserei am Altar der Jungfrau Maria in der Pfarrkirche zu Forchtenberg und billigt die Stiftung, die den Unterhalt des Frühmessers ermöglicht. Die Gründung geschieht mit Einwilligung von Gottfried, Abt des Klosters Amorbach, Inhaber des Patronats der Pfarrei Forchtenberg und des Ortspfarrers Heinrich. Das Kloster Amorbach soll dem Bischof einen ordentlichen Priester, "der keinen Orden hat", präsentieren. Der Frühmesser soll seinen Wohnsitz in Forchtenberg haben. Dieser muss an jedem anbrechenden Tag seine Messe am Altar der Jungfrau Maria in der Stadtpfarrkirche halten, an Sonn- und Feiertagen den Stadtpfarrer bei der Gestaltung des Gottesdienstes unterstützen. Der Frühmesser kann die Einkünfte der zur Schenkung gehörigen Güter frei genießen. Weitere Einnahmen (Opfer, Schenkungen) bei Messen muß er dem Stadtpfarrer abgeben.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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